"Finde die Herausforderung klasse"

Oliver Zapel im Gespräch

Freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Jungs: Oliver Zapel (Foto: nordphoto).
U23
Freitag, 17.11.2017 // 11:31 Uhr

Von Marcel Kuhnt

Am Dienstag hat sein Dienst in Grün-Weiß begonnen. Bereits um 10 Uhr versammelte Werders neuer U 23-Coach Oliver Zapel die Werderaner auf dem Trainingsplatz am Stadion „Platz 11“. Es war die erste Einheit für den neuen Fußball-Lehrer, die er gemeinsam mit seinem Co-Trainer Evangelos Sbonias sowie dem übrigen Funktionsteam leitete. Lautstarke Anweisungen gab dabei nicht nur Zapel selbst. „Wir haben im Moment eine aggressiv-engagierte Stimmung auf dem Platz, doch keiner der Spieler überdreht“, sagt Zapel im Gespräch mit WERDER.DE.

Für den 49-Jährigen, dessen letzte Trainerstation die SG Sonnenhof Großaspach war, ist die Aufgabe an der Weser eine komplett neue Mission, die er mit großer Motivation und Enthusiasmus angeht: „Ich finde die Herausforderung klasse mit jungen, talentierten Fußballern auf Profi-Niveau arbeiten zu dürfen und sie für höhere Aufgaben vorzubereiten.“

Zapel: "Es hat auf Anhieb gepasst"

Zapel und Sbonias kennen sich bereits aus Großaspach (Foto: nordphoto).

Sein erster Kontakt mit dem SV Werder ist der Job als U 23-Coach jedoch nicht. Oliver Zapel war bereits 2015 als Hospitant bei den Grün-Weißen und entwickelte schon damals Sympathien für den SVW. „Im Rahmen meiner Hospitation habe ich hier die Gegebenheiten und die Menschen kennengelernt. Da ist der Wunsch gewachsen, irgendwann zusammenzuarbeiten. Dass es jetzt in dieser Funktion geklappt hat, ist natürlich super“, erklärt Zapel, der den Weg nach Bremen nicht allein angetreten hat.

Mit dabei ist Co-Trainer Evangelos Sbonias. Mit 'Laki' arbeitete Zapel bereits in Großaspach zusammen, wo sich beide kennenlernten: „In Großaspach standen wir uns das erste Mal gegenüber. Es hat auf Anhieb gepasst. Ich denke, dass es für einen Trainer in der heutigen Zeit ein ganz wichtiges Kriterium ist, ein enges Vertrauensverhältnis zu seinem Co-Trainer zu haben.“

Während sich Coach und Co-Trainer also bereits kennen, wird es noch ein Weilchen dauern bis sich Zapel in der Stadt auskennt. „Im Rahmen der Möglichkeit habe ich mich eingelebt. Bis auf die Anlage und das Hotelzimmer habe ich allerdings noch nicht so viel gesehen. Aber was ich gesehen habe. ist schön“, sagt Werders neuer U 23-Trainer mit einem breiten Lächeln im Gesicht.