Intensive Tage

Zapel zieht positives Fazit

Trainer Oliver Zapel war zufrieden mit dem Trainingslager (Foto: WERDER.DE).
U23
Mittwoch, 10.01.2018 // 15:07 Uhr

Von Marcel Kuhnt

Zwei Tage nach den Werder-Profis hat auch Werders U 23 ihr Wintertrainingslager in Spanien beendet. Am Mittwoch reiste das Team von Oliver Zapel aus Estepona ab und landete am Mittag in Deutschland. Mit im Gepäck: ein gutes Trainingslager-Fazit. „Grundsätzlich können wir eine positive Bilanz nach dieser Woche ziehen. Wir konnten viele Projekte auf und neben dem Platz anschieben. Trotz der hohen Belastung haben die Jungs die Tage mit Bravour gemeistert und sind sicherlich selbst stolz, dass sie ihren inneren Schweinehund überwunden haben“, sagt Trainer Oliver Zapel.

Einen Wermutstropfen hielt die vergangene Woche dennoch bereit. Sowohl Leander Wasmus als auch Jonah Osabutey mussten frühzeitig verletzt abreisen (siehe Extrameldung). „Der einzige Schatten, der sich über das Trainingslager gelegt hat, sind die beiden Verletzungen von Leander und Jonah. Es tut mir unheimlich leid für die beiden, da sie auf einem richtig guten Weg waren“, so Zapel weiter.

Straudi, Van den Berg und Co. präsentierten sich gut (Foto: WERDER.DE).

Neben den zahlreichen Trainingseinheiten hatten Oelschlägel, Pfitzner und Co. auch neben dem Rasen einiges zu tun. In Workshops erarbeiteten die Spieler Präsentationen, die den Teamkollegen vorgestellt wurden. „Diese Art von Schulungen war für viele Spieler neu“, so Zapel, der zudem lobende Worte für die mitgereisten Nachwuchstalente fand: „Unsere U 19-Spieler haben sich in diesen Tagen hervorragend präsentiert. Nicht umsonst haben mit Pascal Hackethal und Simon Straudi zwei von ihnen ihr U 23-Debüt feiern dürfen.“

Trotz der vielen Erkenntnisse, die in Spanien gesammelt wurden, gilt es nun wieder volle Konzentration auf die 3. Liga zu richten. Bereits am übernächsten Wochenende geht es gegen die Würzburger Kickers weiter. „Der Liga-Alltag naht. Deshalb bin ich froh, dass sich die Spieler so intensiv mit den Trainingslagerinhalten beschäftigt haben. Wir wollen nun so schnell es geht den Rhythmus finden, um die guten Leistungen, die vor der Winterpause dabei waren, mit den nötigen Ergebnissen zu versüßen“, sagt der 49-Jährige.