Kruska: "Gegenseitig kennenlernen"

Marc-André Kruska im Interview

Will seine Erfahrung weitergeben: Marc-André Kruska (Foto: WERDER.DE).
U23
Mittwoch, 31.01.2018 // 13:29 Uhr

Das Interview führte Marcel Kuhnt

Die geballte Erfahrung verkörpert Marc-André Kruska. Neben 98 Partien in der Bundesliga für Borussia Dortmund und über 200 Einsätzen in der 2.Bundesliga kommt der 30-Jährige auch auf 27 Einsätze in der 3. Liga. In den kommenden Monaten sollen zu den 27 Partien im Trikot von Paderborn noch zahlreiche Spiele im Dress von Werders U 23 dazukommen. WERDER.DE sprach mit dem Winter-Neuzugang.

WERDER.DE: Willkommen beim SV Werder, Marc-André. Du unterstützt ab sofort unsere U 23. Was verbindest du mit den Grün-Weißen?

Marc-André Kruska: „Werder Bremen ist ein großer Verein. Der Fokus von ganz Deutschland liegt auf der Bundesliga-Mannschaft. Ich konzentriere mich aber auf die U 23 und hoffe, dass ich der Mannschaft schnellstmöglich helfen kann, damit wir die nötigen Punkte für den Klassenerhalt sammeln können. Das ist für mich das Wichtigste.“

Marc-André Kruska freut sich auf die neue Herausforderung (Foto: WERDER.DE).

WERDER.DE: In der letzten Saison hast du mit deinem ehemaligen Verein SC Paderborn im Stadion „Platz 11“ gespielt. Hast du noch Erinnerungen daran?

Marc-André Kruska: „Ja, auf jeden Fall. Das war schon eine besondere Partie. Aufgrund eines Grippe-Virus sind wir mit einer ersatzgeschwächten und dadurch auch sehr jungen Mannschaft in das Spiel gegangen. An das erinnert man sich dann schon.“

WERDER.DE: In deiner Zeit bei Borussia Dortmund hast du schon des Öfteren im Weser-Stadion gespielt. Das ist nun schon etwas länger her…

Marc-André Kruska: „Schon, aber ich kann mich noch an ein Elfmeter-Tor erinnern, das ich gegen Tim Wiese erzielt habe. Ich habe ja nie so viele Tore erzielt (lacht). Es waren damals auf jeden Fall enge, interessante Spiele.“

WERDER.DE: Du kommst als erfahrener Spieler in die U 23. Was willst du den Jungs in den nächsten Wochen mitgeben?

Marc-André Kruska: „Ich glaube der erste Schritt ist, dass wir uns gegenseitig kennenlernen. Das ist jetzt entscheidend. Natürlich gibt man den jüngeren Spieler vieles mit auf den Weg, was man erlebt hat. Gerade im Abstiegskampf. Doch am Ende kann jeder von jedem lernen. Die Alten von den Jungen und umgekehrt. Daher denke ich, dass es eine gute Mischung sein muss, um schnell erfolgreich sein zu können.“