Joker Bytyqi sticht zum 2:2 gegen Lüneburg

Die gut organisierten Lüneburger machten Torben Rehfeldt und der U 23 oft das Leben schwer
U23
Sonntag, 10.05.2015 // 17:53 Uhr

Wieder kein Sieg für Werders U 23! Das Team von Trainer Alexander Nouri tritt im Saisonendspurt etwas auf die Handbremse. Allerdings zeigten die Grün-Weißen trotz vieler Ausfälle wie intakt die Mannschaft wirklich ist. Den zweimaligen Rückstand gegen überraschend offensive Lüneburger konnte Paroli geboten werden. Joker Enis Bytyqi stach zwei Minuten nach seiner Einwechslung. WERDER.de liefert alle Infos rund um das Spiel:


Das Spiel:

Höhepunkte der 1. Halbzeit:

7. Minute: 0:1 für Lüneburg! Wolk steht nach einer Ecke genau richtig. Kaltstart für die Grün-Weißen.

13. Minute: Da ist aber auch die schnelle Antwort der U 23! Nach einer Hereingabe von Rehfeldt kann Lüneburgs Keeper Braun den Ball nur abklatschen. Hilßner steht goldrichtig und staubt zum 1:1 ab.

24. Minute: Gelbe Karte für Mainka nach einem taktischen Foul. Passt zum Spiel bisher. Lüneburg mischt gut mit. Werder kommt noch nicht wirklich in die Gänge.

35. Minute: Endlich mal ein vernünftiger Torschuss! Hilßner probiert den Freistoß aus spitzem Winkel ins kurze Eck zu schlenzen. Torhüter Braun hat das aber kommen sehen.

40. Minute: Werder-Kapitän Bruns mit der nächsten Verwarnung für die Grün-Weißen. Daraus entsteht eine gute Freistoßchance für Lüneburg. Die Werder-Mauer ist aber zur Stelle.

45.+2 Minute: Die Gäste sind durchaus gefährlich heute! Vor dem Halbzeitpfiff noch einmal eine dicke Chance durch Alawie. Dessen Kopfball geht nur ganz knapp am Tor vorbei.

Höhepunkte der 2. Halbzeit:

55. Minute: Das darf doch nicht wahr sein! Erneut gehen die Gäste in Führung. Aus abseitsverdächtiger Position scheitert zunächst Alawie an Zetterer. Im Gewusel danach stochert Ioannou den Ball über die Torlinie - 1:2.

56. Minute: Trainer Nouri reagiert sofort. U-19 Stürmer Bytyqi kommt für Capin in die Partie.

58. Minute: Ein Goldhändchen von Nouri! Der eben angesprochene Bytyqi grätscht einen diagonalpass der Lüneburger Abwehr ab und bleibt vor Keeper Braun ganz cool - 2:2.

68. Minute: Werder jetzt deutlich verbessert. Viel geht über Hilßner. Eggestein probiert es mal aus der zweiten Reihe. Doch dieser Ball ist kein Problem für den LSK-Keeper.

90. Minute: Die U 23 probierte viel aber es fehlte am Ende an der nötigen Durchschlagskraft. Für das nächste Spiel gegen Braunschweig muss eine Leistungssteigerung her.


Stimmen zum Spiel:

Alexander Nouri: „Die Mannschaft hat sich hier heute sehr viel vorgenommen. Auch wenn einige sicher enttäuscht sind, ist das Ergebnis okay. Wir haben zweimal nach den Rückständen geantwortet - die Moral stimmt und die Entschlossenheit stimmt. Einige mussten heute auf Positionen spielen, die sie bisher noch nicht oft gespielt haben. Allerdings hat Lüneburg das auch heute gut gespielt und uns immer wieder das Leben schwer gemacht. Dennoch hat sich durch die Niederlage des HSV unsere Ausgangslage nicht sonderlich verschlechtert. Wir haben es weiterhin selbst in der Hand".

Marcel Hilßner: „Die drei Punkte hätten uns heute natürlich besser in die Karten gespielt. Auch weil der HSV verloren hat. Dennoch haben wir weiterhin die bessere Ausgangslage. Wir müssen die nächsten beiden Spiele gewinnen, dann ist es egal wie die anderen spielen. Wir sind heute in viele Konter gelaufen, da müssen wir dran arbeiten ".


Werder-Spieler des Spiels:

Marcel Hilßner: Der Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:1 war am vergangenen Mittwoch noch der Pechvogel beim Spiel in Hamburg nach dem verschossenen Elfmeter. Heute stand er beim 1:1 goldrichtig und war neben Max Wegner einer der Auffälligsten. Sehr quirlig und mit einigen guten Aktionen.


Die Statistik:

Werder Bremen: Zetterer - Rehfeldt, Dudda (83. Lingerski) Mainka, Eggersglüß - Bruns, Eggestein, Capin (56. Bytyqi), Hilßner - Lukowicz (78. Bockhorn), Wegner

Lüneburger SK: Braun - Opalka, Grahle, Moslehe, Wolk, Selishta (87. Varela Monteiro), Ioannou, Schlottke, Schuhmann, Below, Alawie (79. Karabulut)

Tore: 0:1 Wolk (7.), 1:1 Hilßner (13.), 1:2 Ioannou (55.), 2:2 Bytyqi (58.)

Gelbe Karten:  Mainka, Bruns, Dudda (alle Werder), Karabulut (Lüneburg)

Schiedsrichter: Viatcheslav Paltchikov

Stadion „Platz 11": 715 Zuschauer


Colin Hüge