Zurück auf heimischen Rasen

Sattes Grün: Der neue Hybridrasen ist bespielbar (Foto: WERDER.DE).
U23
Mittwoch, 14.09.2016 // 16:42 Uhr

Von Marcel Kuhnt

Lotte, Zwickau, Osnabrück – die ersten drei Heimspiele absolvierte die Werder U 23 im weiten Rund des Weser-Stadions. Am Wochenende geht es nun endlich zurück ins Stadion „Platz 11“. Die Umbaumaßnahmen am Spielfeld sind abgeschlossen und der neue Hybridrasen ist verlegt. 

Viele Tage und Stunden sind seit dem letzten Heimspiel der Werder U 23 auf „Platz 11“ vergangen. Am Samstag, wenn der 1. FSV Mainz 05 II an der Weser zu Gast ist, werden es genau 133 Tage sein, die der 1:0-Erfolg gegen die Stuttgarter Kickers zurückliegt. Seit diesem packenden Duell mit den Schwaben ist einiges passiert.

Die Sommerpause wurde genutzt, um eine Rasenheizung zu installieren. Damit ist gewährleistet, dass auch in den Wintermonaten auf „Platz 11“ der Spielbetrieb stattfinden kann. „Die Rasenheizung liegt ungefähr 25 Zentimeter unter der Erde. Sie ist eine wasserbetriebene Rasenheizung. Der große Vorteil im Vergleich zu einer elektrischen Rasenheizung ist der geringere Wartungsaufwand“, sagt Greenkeeper Sebastian Breuing.

Schweres Gerät: Für die Rasenheizung musste der gesamte Platz offen gelegt werden (Foto: WERDER.DE).

Neben der Installation der Rasenheizung wurde auch die Grünfläche vollständig erneuert. Während zuvor auf „Platz 11“ Rollrasen verlegt war, spielt die U 23 und die 1. Frauenmannschaft des SV Werder ab sofort auf Hybridrasen. Diese Rasenart ist eine Mischung aus Kunst- und Naturrasen, die widerstandsfähiger ist und der hohen Belastungen besser standhält. „Die Besonderheit an diesem Rasen ist, dass nachträglich in den Naturrasen künstliche Fasern eingewebt werden. Dadurch ist der Rasen wasserdurchlässiger, ebenflächiger und erzeugt ein besseres Ballrollverhalten“, so Breuing weiter.