Endlich wieder spielen

Das große Plus: Die Geschlossenheit im Team der U 23 (Foto: WERDER.DE).
U23
Freitag, 29.07.2016 // 10:52 Uhr

von Marcel Kuhnt

Die Zeit des Wartens und des Vorbereitens ist vorbei. Ab

Sonntag steht für die Werder U 23 wieder der Wettkampf im Fokus. Um 14 Uhr starten

die Grün-Weißen gegen die Sportfreunde Lotte in die neue Saison der 3. Liga. Dabei

freuen sich Duffner, Zander und Co. nicht nur darüber, dass endlich wieder der Ball

rollt, sondern auch über den Austragungsort des ersten Pflichtspiels: das

Weser-Stadion.

„Im Weser-Stadion spielen zu dürfen ist unglaublich. Jeder in der Mannschaft freut sich auf das Spiel“, sagt Jesper Verlaat und ergänzt: „Wir wollen am Sonntag da anknüpfen, wo wir letzte Saison aufgehört haben. Wir werden als Mannschaft gemeinsam um jeden Punkt kämpfen.“

Gute Erinnerungen: Beim letzten Spiel im Weser-Stadion siegte die U 23 gegen Kiel (Foto: nordphoto).

Trotz aller Vorfreude schwingt bei einem Auftaktmatch auch immer ein Stück Anspannung mit. Tobias Duffner ist sich jedoch sicher, dass die Motivation der Mannschaft dies kompensiert: „Je länger die Vorbereitung dauerte, desto größer wurde die Anspannung. Jetzt ist es Sonntag endlich soweit. Das ganze Team brennt auf dieses Spiel. Hinzukommt, dass wir im Weser-Stadion spielen dürfen. Das ist immer etwas Besonderes und deswegen können wir es kaum abwarten.“

Die Grundlage für einen guten Start sowie eine erfolgreiche Saison legte das Team von Alexander Nouri dabei in den vergangenen sechs Wochen, wie Philipp Eggersglüß weiß: „Unsere Vorbereitung war sehr intensiv. Wir hatten gute Testspiele und haben im Training konzentriert gearbeitet. Deshalb gehen wir voller Optimismus in das Spiel gegen Lotte.“ Eine Auffassung, die Torben Rehfeldt ebenfalls teilt: „Durch die Vorbereitung sind wir optimal vorbereitet.“

Auch bei Rafael Kazior überwiegt die Lust auf das Auftaktmatch. Doch der U 23-Kapitän weiß auch, dass das Team bereits gegen die Sportfreunde Lotte eine Top-Leistung benötigt, um den ersten Dreier der Spielzeit einfahren zu können. „Wir kennen die Stärke der Liga. Wir müssen in jedem Spiel an unsere Grenzen gehen“, mahnt Kazior, der genauso wie die gesamte Mannschaft auf die Unterstützung der Werder-Fans baut. "Meine Eindrücke vom Verein und der Stadt sind durchweg positiv. Daher freue ich mich auf den Saisonstart", so Marc Pfitzner, der am Sonntag erstmals als Werder-Spieler die einmalige Atmosphäre im Weser-Stadion erleben darf. So wie man es halt gewohnt ist.