Werders U 23 muss beim Tabellenzweiten ran

Clemens Schoppenhauer möchte in Heidenheim den ersten Saisonsieg einfahren.
U23
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

„Das ist jetzt schon das dritte Team in Folge, das noch ungeschlagen ist, auf das wir treffen", blickt Werder-Coach Thomas Wolter auf den kommenden Gegner. Nach dem 1. FC Saarbrücken und Preußen Münster bekommen es die Grün-Weißen am kommenden Samstag, 27.08.2011, um 14 Uhr in der VOITH-Arena mit dem 1. FC Heidenheim zu tun...

„Das ist jetzt schon das dritte Team in Folge, auf das wir treffen, das noch ungeschlagen ist", blickt Werder-Coach Thomas Wolter auf den kommenden Gegner. Nach dem 1. FC Saarbrücken und Preußen Münster bekommen es die Grün-Weißen am kommenden Samstag, 27.08.2011, um 14 Uhr, in der VOITH-Arena mit dem 1. FC Heidenheim zu tun.

Wie lang und erfolgreich die Serie des 1. FCH jedoch ist, ist dem Bremer Coach „eigentlich völlig egal. Wir müssen zusehen, dass wir unseren Weg weiter gehen", so Wolter, der verstehen kann, wenn „Außenstehende sich über die Aussage wundern. Schließlich waren wir auf unserem Weg bislang nicht ganz so erfolgreich. Vielleicht ist es dann nicht für jeden sichtbar, dass wir Stück für Stück vorankommen."
Ein Schmunzeln kann sich der 47-Jährige daher auch nicht verkneifen, wenn er in den letzten Wochen immer wieder das Wort „Umbruch" liest oder hört. „Das scheint ein Modewort zu sein. Welcher Verein sich alles im Umbruch befindet, ist dabei schon interessant. Und dann wird auch immer gesagt, dass es Zeit braucht. Das ist alles richtig. Aber die Mannschaften, die sich eigentlich jedes Jahr im Umbruch befinden, sind die zweiten Teams", erklärt Wolter und fügt hinzu: „Bei den ersten Mannschaften verhält es sich zudem noch so, dass das Team ab der Vorbereitung und auch in der Saison Zeit hat, sich zu finden. Das ist bei den zweiten Teams gar nicht möglich. Wir arbeiten und trainieren jede Woche mit fast einem anderem Team."

Beim kommenden Gegner findet man vom „Umbruch" keine Spur. Seit dem Aufstieg in die 3. Liga kann Trainer Frank Schmidt auf ein eingespieltes Team bauen, das immer wieder punktuell verstärkt wurde. „Die Mannschaft ist über Jahre hinweg gereift. Ich sehe den 1. FC Heidenheim dieses Jahr ganz weit vorne", so die Einschätzung von Thomas Wolter über den aktuellen Tabellenzweiten.

In der vergangenen Saison mussten sich die Bremer in beiden Aufeinandertreffen geschlagen geben. In Bremen siegte der 1. FC mit 1:0 und auch in Heidenheim blieben die Punkte beim Team von Trainer Frank Schmidt (3:1). Bei den beiden vorherigen Vergleichen holte Werder einen Sieg, einmal trennte man sich mit einem Unentschieden. Werder kann die Bilanz also am Samstag ausgleichen.

Dazu steht den Grün-Weißen fast derselbe Kader wie in den vergangenen Wochen zur Verfügung. „Es ist kein Verletzter hinzugekommen und von den Verletzten kehrt keiner zurück", so Thomas Wolter. Auf der Gegenseite muss der 1. FC Heidenheim auf einen seiner wichtigsten Spieler verzichten: Mittelfeldmotor und Torjäger Marc Schnatterer fällt mit einem Mittelfußbruch aus. „Da hat Heidenheim weitere gute Spieler, die für ihn aufrücken. Das hat man schon in Babelsberg gesehen", weiß Thomas Wolter, dass die Aufgabe in der Voith-Arena nicht leichter wird.

Norman Ibenthal