Bielefeld spricht Stadionverbote aus

U23
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Der DSC Arminia Bielefeld hat gegen 13 Personen, gegen die im Zuge des Angriffs auf eine Bremer Fangruppe im Anschluss an das letzte Saisonspiel am 5. Mai gegen die U 23 von Werder Bremen von Seiten der Polizei und der Staatsanwaltschaft strafrechtlich ermittelt wird, ein bundesweites Stadionverbot für drei Jahre ausgesprochen.

Das ist die maximale Sanktionierung mit bundesweiter Wirkung, die ein Verein aussprechen kann. Darüber hinaus behält sich der DSC die Möglichkeit vor, zusätzlich - nach Beendigung des Ermittlungsverfahrens - ein lebenslanges Haus- und Stadionverbot für sämtliche DSC-Veranstaltungen in Bielefeld auszusprechen. Unabhängig davon unterstützt der DSC die angekündigte gemeinsame Initiative von DFL und DFB, in einem Schulterschluss zwischen Fußball, Politik, Polizei, Justiz und der großen Mehrheit der friedlichen Fans neue Wege gegen Gewalt im Umfeld von Fußballstadien zu erarbeiten, vorbehaltlos.

Der SV Werder Bremen begrüßt die Entscheidung des DSC Arminia Bielefeld: „Gewalt und Provokation haben im Fußball nichts zu suchen. Daher ist das Aussprechen der Stadionverbote der einzig richtige Schritt, um die Täter langfristig von dem Fußballgeschehen fernzuhalten", erklärt Werders Vereinspräsident und Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer.