Werders U 23 am Samstag in Heidenheim gefordert

Felix Kroos möchte sich am Samstag für die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren.
U23
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Die erste Entscheidung in der 3. Liga ist gefallen, Eintracht Braunschweig hat den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft. An dieser stellen noch einmal „Herzlichen Glückwunsch"! Werders U 23 befindet sich dagegen weiterhin mitten im Kampf um den Klassenerhalt. Am Samstag, 16.04.2011, müssen die Grün-Weißen um 14 Uhr beim 1. FC Heidenheim antreten.

„Die Reaktion, die die Mannschaft nach dem 0:0 gegen Jena gezeigt hat, hat mir gefallen. Sie waren enttäuscht und mit dem einen Punkt nicht zufrieden. Sie wissen, das war eigentlich zu wenig", so Trainer Thomas Wolter rückblickend, doch er attestiert seinem Team, das es „gerade in den letzten Spielen einen Schritt nach vorne gemacht hat".

Von diesem Weg wollen die Grün-Weißen auch nicht in der VOITH-Arena abkommen. Gute Erinnerungen haben die Bremer an ihren letzten Auftritt in Heidenheim. Werder siegte durch zwei Treffer von Pascal Testroet mit 2:1. „Da haben wir ein tolles Spiel gemacht, sogar eines der besten Saisonspiele. Ich würde mich freuen, wenn uns das wieder gelingen würde", so Thomas Wolter, der auf seinen damaligen Doppeltorschützen (Blinddarm-OP) verzichten muss.

Doch nicht nur bei Werder, sondern auch bei Heidenheim wird am Samstag der beste Torjäger nicht dabei sein. Patrick Mayer (19 Tore) fällt mit Schambeinentzündung aus. Torgefährliche Akteure hat das Team von Trainer Frank Schmidt, das nach neun sieglosen Spielen derzeit mit Platz 9 im gesicherten Mittelfeld rangiert, dennoch vorzuweisen. So traf Sturmkollege Andreas Spann bereits acht Mal in das gegnerische Tor. Mittelfeldstratege Marc Schnatterer sogar schon elf Mal.

Das Hinspiel in Bremen ging mit 1:0 an den 1. FC Heidenheim. „Das haben wir unglücklich verloren. Insgesamt war es kein gutes Spiel von beiden Seiten. Im Vergleich zum Hinspiel sind wir schon einige Schritte weiter nach vorne gegangen", blickt Thomas Wolter der Partie optimistisch entgegen.

Norman Ibenthal