Startschuss für "laute" Projekte

Erste LAUTER WERDER-Erlöse an Musikszene Bremen e.V. übergeben
Werder-Präsident Dr. Hubertus Hess-Grunewald übergab die Spende an die Musikszene Bremen e.V. (Foto: W.DE).
Lauter Werder
Donnerstag, 30.05.2019 / 09:21 Uhr

Es bleibt laut! Mit den Erlösen aus Werders Jubiläumsfeierlichkeiten zum 120-jährigen Geburtstag des Klubs werden jetzt nach und nach lauter integrative Projekte unterstützt. Insgesamt 50.000 Euro wurden mit dem CD- und LP-Verkauf sowie dem Konzert eingenommen. Den ersten Teil in Höhe von 20.000 Euro hat Werders Präsident und Geschäftsführer Dr. Hubertus Hess-Grunewald an das Musikförderprojekt Con(act)ion der Musikszene Bremen e.V. übergeben.

Das Projekt Con(act)ion fördert Jugendliche im Alter zwischen 14 und 21 Jahren in Bremen, die sich vielseitig musikalisch ausprobieren möchten. Die Musikszene Bremen e.V. bietet im Rahmen dessen verschiedene Workshops für Neulinge, Amateure und/oder Profis an, die Jugendliche unabhängig ihrer Herkunft zusammenführen und neue Spielräume für Musik öffnen sollen. Zudem gibt es die Möglichkeit, bei Veranstaltungen aufzutreten.

Beim Opening-Event „Rampensau“ Anfang Mai war das ehemalige Zollamt in der Überseestadt einen Tag lang offener Experimentierraum für rund 60 Jugendliche aus unterschiedlichen Bremer Stadtteilen. Kinder und Jugendliche konnten erste Erfahrungen an Instrumenten sammeln, die Coaches zu Themen wie „Instrumental-Musik“, "Gesang", „Beat-Making“, „DJing“, „Sound-Design“ oder „Song-Writing“ kennenlernen und live Konzerte erleben. In einem lockeren Rahmen wurde zugehört, ausprobiert, musiziert und gerappt.

Bereits mit dem Event konnte der Austausch zwischen den sozialen Einrichtungen VAJA e.V, SoFa e.V. und der Musikszene Bremen gestärkt, musikalische Bedarfe und Interessen von Jugendlichen ermittelt, Berührungsängste mit Instrumenten und Musiklehrer abgebaut sowie rund 30 potentielle Teilnehmer für weiterführende Workshops akquiriert werden. In der weiteren Arbeit, die durch die Spende des SV Werder gestärkt wird, soll die Zusammenarbeit zwischen Streetworkern sowie sozialen Einrichtungen und der freien Musikszene in Bremen gestärkt, weitere Kooperationen aufgebaut und neue Bandräume erschlossen werden.

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