Lena Lawin aus Bremen ist 50.000. WUSEUM-BesucherIn

Lena Lawin zeigt vor dem Werder-W-Vitrine des WUSEUM ihre Urkunde und ihr Werder-Bremen-Buch.
WERDER Fußballschule
Freitag, 08.12.2006 // 18:24 Uhr

Werder Bremen überraschte am Freitagnachmittag den 50.000. Besucher des WUSEUMs. Um 15.04 Uhr fing Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer die 20-Jährige Lena Lawin aus Bremen ...

Werder Bremen überraschte am Freitagnachmittag den 50.000. Besucher des WUSEUMs. Um 15.04 Uhr fing Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer die 20-Jährige Lena Lawin aus Bremen am Eingang des Werder Bremen Museums ab und überreichte ihr eine Urkunde und das neue Werder Bremen Buch "Lebenslang Grün-Wei". Die Kulturwissenschaftsstudentin und eingefleischte Werder-Anhängerin erhielt gemeinsam mit ihrer Besuchergruppe eine kurzweilige, persönliche Führung von Klaus-Dieter Fischer durch die historische Werder-Welt.

 

"Ich bin immer noch ein bisschen perplex. Bis auf einen Euro und eine Leberwurst in der Bürgerpark-Lotterie habe ich noch nie etwas gewonnen", freute sich Lena Lawin, die in Göttingen geboren wurde, in Bremen aufgewachsen ist und dort jetzt in der Neustadt wohnt. Daran hätte sie natürlich nicht gedacht, als sie den Wuseums-Besuch für die 12-köpfige Besuchergruppe organisierte. "Ich studiere im dritten Semester an der Bremer Uni und wir hatten die Aufgabe für die Erstsemester eine Exkursion zu organisieren. Da ich selbst Werder-Fan bin und noch nie hier war, stand das Ziel dieser Veranstaltung schnell fest", grinste die 20-Jährige.

 

Klaus-Dieter Fischer freute sich über den Anlass, der ihn am Freitag ins WUSEUM führte. "50.000 Besucher in nur zwei Jahren. Das ist eine fantastische Zahl für so ein Fach-Museum wie unseres. Das ist eine eindrucksvolle Bestätigung unseres Konzeptes, nicht nur Pokale auszustellen, sondern ein multimediales Werder-Erlebnis mit Filmen, Hörbeiträgen und Quiz-Spielen anzubieten." Fischer wies vor allem auf die außergewöhnliche Steigerung der Besucherzahlen in den letzten Monaten hin. "Allein im letzten halben Jahr waren 13.000 Menschen hier."

 

Wer trotz der anstehenden Winterpause in der Bundesliga nicht auf Werder verzichten möchte, kann übrigens zwischen den Feiertagen das WUSEUM zu den gewohnten Öffnungszeiten besuchen. Sogar am zweiten Weihnachtsfeiertag wird geöffnet. "Das ist die ideale Gelegenheit, um sich nach Weihnachtsessen, Geschenke auspacken und Gesangseinlagen, ein bisschen Abwechslung zu holen", rät Fischer mit einem Schmunzeln.

 

von Michael Rudolph