Werders Amateur-Meister nach 40 Jahren wieder vereint

Ließen die gemeinsamen Erinnerungen wieder aufleben. Zur Teamtreffen ließen sich fotografieren: Obere Reihe von links: Ebel, Lossmann, Meiners, Henrichs, Meister, Teupel, Mindermann, Fischer. Untere Reihe von links: Meyer, Schygulla, Ey, Wegner, Hoffmann.
WERDER Fußballschule
Montag, 24.04.2006 // 15:56 Uhr

Die erste Deutsche Amateur-Meisterschaft im Jahre 1966 war am Sonntag im Weser-Stadion wieder ein vieldiskutiertes Thema. Anekdoten und Erinnerungen wurden in den neuesten Versionen ausgetauscht, ...

Die erste Deutsche Amateur-Meisterschaft im Jahre 1966 war am Sonntag im Weser-Stadion wieder ein vieldiskutiertes Thema. Anekdoten und Erinnerungen wurden in den neuesten Versionen ausgetauscht, der Erfolg wurde noch einmal gefeiert. Grund: Spieler und Betreuer des damaligen Teams trafen sich zum Spiel der aktuellen Profi-Mannschaft gegen Schalke 04 im Weser-Stadion. "Diese Treffen sind eine schöne Tradition. Die Mannschaft lebt einen starken Zusammenhalt vor. Die Treffen finden alle fünf Jahre statt", so Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer, der im Namen von Werder Bremen alle Teilnehmer des Mannschafts-Treffens ins Vereinsheim an Platz 11 zum Essen einlud. Auch eine Stadionführung und ein Gang durch das WUSEUM standen für Schygulla, Wegner, Meister & Co. auf dem Programm. Ältester Teilnehmer der Runde war Fritz Henrichs. Werders Mitglied des Ältestenrates betreute die Mannschaft vor 40 Jahren.

 

Diese Zeit Mitte der Sechziger Jahre war für alle Grün-Weißen eine sehr erfolgreiche Phase. "1965 holte Werder den Titel in der Bundesliga. Im gleichen Jahr wurden wir A-Jugend-Meister, aus dieser Junioren-Mannschaft waren dann ein Jahr später viele Akteure dabei, die die Amateur-Meisterschaft einfuhren", so Fischer, der am Endspieltag eine besonders kuriose Anekdote erlebte: "Ich war damals bei Werder als Co-Trainer der A-Jugend aktiv und zusammen mit dem Fußball-Vorstand im Bus zum Endspiel gegen Hannover 96 nach Herford unterwegs. Auf der Strecke hatte der Bus eine Panne. Wir verbrachten das Finale praktisch auf der Straße. Als wir im Stadion eintrafen, ertönte der Abpfiff. So kamen wir mitten in die Feierlichkeiten und konnten zumindest noch alle zum Titel nach dem 5:1-Sieg beglückwünschen."