Owomoyela: Starkes Schussbein, schwacher Wurfarm

Immer heiß auf den Ball: Werders Nationalspieler Patrick Owomoyela.
WERDER Fußballschule
Mittwoch, 14.12.2005 // 15:48 Uhr

Gute Laune brach am Mittwochmittag nach dem Training bei den Werder-Profis aus. Dafür sorgte eine Aktion des "Kicker", der die Schussgeschwindigkeiten der Werder-Profis mit einem "Laser-Messgerät" überprüfte.

Gute Laune brach am Mittwochmittag nach dem Training bei den Werder-Profis aus. Dafür sorgte eine Aktion des "Kicker", der die Schussgeschwindigkeiten der Werder-Profis mit einem "Laser-Messgerät" überprüfte. Freiwillig konnten sich die Bremer Bundesligaspieler an diesem Wettbewerb beteiligen. Nach mehreren Durchgängen standen die schussgewaltigsten Fußballer des Champions-League-Teilnehmers fest. Überraschungssieger: Patrick Owomoyela (128 km/h) vor Petri Pasanen (125 km/h) und Leon Andreasen (123 km/h). Favorit Naldo nahm allerdings verletzungsbedingt nicht an dieser Messung teil. Alle Namen und Daten im Bundesliga-Vergleich werden im Januar im "Kicker" veröffentlicht.

 

In eine lustige Verlängerung gingen drei Teilnehmer des Schuss-Wettbewerbes. Petri Pasanen, Patrick Owomoyela und Ivan Klasnic lieferten sich im Anschluss gleich noch eine Revanche im Speerwerfen, wofür die Slalomstangen aus dem Training zweckentfremdet wurden. Dabei setzte sich der finnische vor dem kroatischen Nationalspieler durch. Patrick Owomoyela unterlag deutlich und musste alle Slalomstangen wieder einsammeln.

 

Nicht im Training teilnehmen konnten am Mittwoch weiterhin Christian Schulz, der noch an der Prellung des Wadenbeinköpfchens leidet. Außerdem fehlte Naldo, der wegen einer Prellung des großen Zehs nicht trainieren konnte. "Diese Verletzung hat er sich am Sonntag im Spiel gegen Köln zugezogen. Die gesamte Zehe ist tiefblau. Ob er am Wochenende spielen kann, wissen wir noch nicht", so Cheftrainer Thomas Schaaf vorsichtig.

 

Wieder einmal mit den Kollegen im Mannschaftstraining konnte Torhüter Tim Wiese arbeiten. Der Keeper fühlte sich sichtlich wohl. Der endgültige Startschuss für sein Comeback war es aber noch nicht: "Ich bin topfit, absolviere fast jeden Tag zwei Trainingseinheiten und arbeite dann immer mal wieder mit den Teamkollegen. Aber so richtig los geht es zum Rückrundenstart am 4. Januar. Davor werde ich noch einmal ein paar Tage Kraft tanken. Ich gehe schon ab Montag in die Winterpause."