Fischer bei Eröffnung der Ausstellung "Tatort Stadion 2"

Werders Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer wird am kommenden Donnerstag die Eröffnungrede der mit Spannung erwarteten Neuauflage der Ausstellung "Tatort Stadion 2 - Fußball und Diskriminierung" halten.
WERDER Fußballschule
Montag, 12.04.2010 // 17:35 Uhr

Werder-Geschäftsführer und Präsident Klaus-Dieter Fischer wird am kommenden Donnerstag, 15.04.2010, um 19 Uhr in der Unteren Rathaushalle an der feierliche Eröffnung der Wanderausstellung ...

Werder-Geschäftsführer und Präsident Klaus-Dieter Fischer wird am kommenden Donnerstag, 15.04.2010, um 19 Uhr in der Unteren Rathaushalle an der feierliche Eröffnung der Wanderausstellung "Tatort Stadion 2 – Fußball und Diskriminierung" teilnehmen. Gemeinsam mit Senatorin Karoline Linnert wird er die Eröffnungsrede halten. Schirmherr der Veranstaltung ist der Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen Dr. Jen Böhrnsen. Den Startschuss für die Ausstellung geben Thomas Janssen von der Arbeitsgruppe "Werderfans gegen Diskriminierung" und Annika Hoffmann vom Bündnis Aktiver Fußballfans. Unterstützt wird die Ausstellung von der Robert Bosch Stiftung.

 

Die vom Bündnis aktiver Fußball-Fans (BAFF) erstellte Ausstellung, die in Bremen von der Arbeitsgruppe "Werderfans gegen Diskriminierung" in Zusammenarbeit mit dem Fan-Projekt Bremen ausgerichtet wird, wird täglich von 12 bis 19 Uhr zu besichtigen sein.

 

Themen sind unter anderem Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie beim Fußball. Selbstverständlich werden auch Bremer Themen eine Rolle spielen.

 

"Tatort Stadion 2" feiert in Bremen Premiere. Die Vorläuferin der Ausstellung wurde zwischen 2001 und 2006 an mehr als hundert Orten gezeigt. Sie leistete Pionierarbeit bei der öffentlichen Thematisierung von Diskriminierung im Fußball. Während ihres Gastspiels in Bremen im April 2003 wurde eine Schautafel über den rechtsradikalen Hintergrund der Bremer Hooliganband "Kategorie C" von Mitgliedern der Bremer Hooliganszene gestohlen. Damals wurde die Ausstellung im DGB-Haus gezeigt. Schirmherren der Ausstellung waren Hans Koschnick, der damalige Vorsitzende der Werder-Geschäftsführung,Jürgen L. Born, und die Politikerin Marieluise Beck (Grüne).

 

Seit der ersten Tatort-Stadion-Ausstellung hat sich viel getan. Diskriminierung wird von vielen Vereinen und Fans mittlerweile als Problem wahrgenommen und angegangen. Dennoch werden in deutschen Stadien nach wie vor allwöchentlich Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Hautfarbe beschimpft oder verspottet oder Homosexuelle verunglimpft. Frauen haben es im Männersport Fußball nach wie vor immer noch schwer, akzeptiert zu werden.

 

Die komplett überarbeitete Ausstellung "Tatort Stadion 2" will informieren – sowohl über alltägliche Diskriminierung auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Formen als auch darüber, was Fans dagegen tun.

 

Während die Ausstellung nachmittags für alle Besucherinnen und Besucher offen steht, werden vormittags Führungen für Schulklassen angeboten.

Montag, 19. April, 19 Uhr:

Diskussionsveranstaltung „Antisemitismus beim Fußball“

 

Montag, 26. April, 19 Uhr:

„Vor 65 Jahren: Wie Bremen befreit wurde und wie es weiterging“. Vortrag von Heinz-Gerd Hofschen, Abteilungsleiter für Stadtgeschichte am Focke-Museum – Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte.

 

Öffnungszeiten der Ausstellung: 15. bis 29. April, täglich 12 bis 19 Uhr (bei Spielen des SV Werder schließt die Ausstellung 1½ Stunden vor Anpfiff).