Tschüss Norderney: Trainingslager-Abschluss in Loga

Werders Cheftrainer Thomas Schaaf will in Leer weitere Erkenntnisse über sein Team gewinnen.
Profis
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

54 Pflichtspiele hat Werder in der vergangenen Saison absolviert, im Team von Thomas Schaaf ist der Rhythmus englischer Wochen fest verankert. An diesem Wochenende wird es sich daran erinnern, auf den Freitagstest gegen Pewsum folgt nur zwei Tage später schon die nächste Partie. Am Sonntag, 08.07.2007, rollt für Werder zum Ende des Norderney-Trainingslagers ab 16 Uhr in Loga, einem Stadtteil von Leer, der Ball.

 

Gegner ist eine Ostfriesland-Auswahl, die von Werner Pastorek (Trainer des gastgebenden SV Frisia Loga) und Caspar Memering (Ex-HSV- und -Schalke-Profi und Trainer von TuRa Westrhanderfehn) betreut wird. Der 24-köpfige Kader setzt sich aus Amateur-Spielern aus der Region Leer zusammen, alle hier ansässigen Bezirksligamannschaften wurden berücksichtigt. Wie die grün-weißen Profis starteten alle Spieler in dieser Woche in die Vorbereitung, haben aber keine gemeinsame Trainingseinheit absolviert.

 

„Werder war ja schon oft zu Spielen hier in der Region, letztes Jahr ging es gegen Germania Leer“, erzählt Johann Poppen von der Werbegemeinschaft Leer, die das Spiel organisiert. Traditionell präsentiert sich der Bundesligist auf der Rückreise von Norderney seinen ostfriesischen Fans. Die sind dankbar und kommen in Scharen: 7.000 Karten wurden für das Spiel auf der Logaer Sportanlage schon verkauft – „eine gewaltige Kulisse für das Ostfriesland“, findet Poppen. Der schmucken Anlage wurde eigens für das Großereignis eine provisorische Stehplatztribüne für 2.500 Fans verpasst. Aus der näheren Umgebung anreisende Zuschauer werden übrigens gebeten, das „Nadelöhr“ Loga zu entlasten, indem sie mit dem Fahrrad zum Spiel fahren.

 

Mit gutem Beispiel gehen vier Fallschirmspringer voran, die keinen Verkehr verursachen und auch noch den Spielball mitbringen. Wenn dann noch das Ergebnis im Rahmen des Pewsum-Spiels (7:2 für Werder) bliebe, sagt Johann Poppen, dann könne jeder prima damit leben.

 

von Enrico Bach