Schaaf: "In Lübeck ist der Bär los"

Profis
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Der Einstieg des SV Werder Bremen in den DFB-Pokal steht ganz im Zeichen der Wiedergutmachung der Leistung im vergangenen Bundesligaspiel gegen 1860 München. Gegen den VfB Lübeck soll die nächste Runde erreicht werden. Dass diese Aufgabe beim Spitzenreiter der Regionalliga Nord keine leichte wird, wissen alle Beteiligten.

"Ich kenne die Leute dort und das Stadion: In Lübeck wird der Bär los sein", sagt Trainer Thomas Schaaf, sieht das aber nicht als Nachteil, "da werden alle Spieler von der ersten Minute an hellwach sein." Ins Hanseaten-Duell gehen die Lübecker Akteure mit Riesenselbstvertrauen. "Bei denen kommt alles zusammen. Fünf Siege in fünf Spielen und diese spektakuläre Aufholjagd gegen unsere Amateure lassen sie mit breiter Brust antreten", so der Cheftrainer, der einen ähnlichen Coup wie Lübecks Aufholjagd vor zwei Wochen, als sie gegen die Neubarth-Elf ein 0:3 noch in ein 5:3 umbogen, verhindern will.

Welche Mannschaft er aufs Feld schicken wird, lässt der Coach wie gewohnt offen. Zurückkehren wird voraussichtlich Mladen Krstajic, der seine Windpocken endgültig überstanden hat und sich im Training wieder anbietet. Interessant wird auch sein, wer den Platz des verletzten Marco Bode einnehmen wird und ob Andreas Herzog und Torsten Frings voll einsatzfähig sein werden.

"Wir werden auf jeden Fall eine andere Mannschaft sehen", prophezeit Schaaf mehr Temperament im Team. Denn der Pokalsieger-Trainer von 1999 hat sich auch dieses Jahr das Ziel Berlin fest vorgenommen.