Gute Vorzeichen - Letzter Viertelfinal-Erfolg endete im Finale

Profis
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Nach dem Bundesliga-Alltag geht es für den SV Werder Bremen am Mittwochabend das DFB-Pokal-Viertelfinale auf dem Programm. In der Partie beim TSV 1860 München geht es für die Grün-Weißen um den Einzug ins Halbfinale. Die "Löwen" kann man nicht gerade zu den Lieblingsgegnern der Hanseaten zählen. "Die Münchener sind kein Angstgegner, aber wir haben uns gegen sie immer schwer getan. Das müssen wir jetzt endlich mal drehen", weiss Werders Cheftrainer Thomas Schaaf.

 

Mit Kampf und schnellem Spiel zum Erfolg

 

Die Vorzeichen stehen trotz der letzten erfolglosen Spiele gegen die "Löwen" sehr gut, um den Sprung ins Halbfinale zu schaffen. Als die Bremer in der Saison 1998/1999 das letzte Mal das Viertelfinale erreichten, stand am Ende des Wettbewerbs die Final-Teilnahme in Berlin, wo man gegen den FC Bayern verlor. Eine Saison davor gewannen die Bremer den Pokal. Und auch dort war der FC Bayern München der Endspiel-Gegner. Das Ziel ist auch in dieser Spielzeit wieder der Einzug ins Finale. "Ein Erfolg ist immer wichtig. Wir wollen in die nächste Runde. Das wäre sehr schön", erklärt Schaaf. Wie die Bremer zum Erfolg kommen wollen verriet der Coach auch: "Wir müssen alles aufbieten um erfolgreich zu sein. Dazu gehören kämpfen, dagegen halten und den Ball laufen lassen."

Bei den Personal-Planungen gibt es zur Zeit keine Probleme. Bis auf den verletzten Ludovic Magnin sind alle Spieler fit, sodass Thomas Schaaf die Qual der Wahl hat, wenn er seinen Kader zusammenstellt.

 

Die "Löwen" lauern auf Konter-Möglichkeiten

 

Einen allzu stürmisch agierenden Gegner erwartet Schaaf nicht. "Die Münchener haben sicher Respekt vor uns und werden nicht zu offensiv spielen, da das auch nach hinten los gehen kann. Dennoch werden sie auch versuchen uns unter Druck zu setzten, aber in erster Linie werden sie kompakt stehen und versuchen über Konter zum Erfolg zu kommen." "Vor allem über die Angreifer Lauth und Schroth werden sie versuchen schnell nach vorne zu stoßen. Über Außen werden sicher die beiden schnellen Spieler Cerny und Weissenberger Druck machen", ergänzt Schaaf. Einen Hexenkessel im Münchener Olympiastadion erwartet auf Bremer Seite keiner. "Es wird kalt sein und es werden nur wenig Zuschauer ins Stadion kommen", so Schaafs Prognose. So sieht es auch Werders Kapitän Frank Baumann: "Die Atmosphäre in München ist nicht besonders gut. Aber wir wollen in die nächste Runde und werden nicht daran denken, sondern uns voll auf das Spiel konzentrieren", verspricht Baumann.