„Habe den Fokus richtig gesetzt!“

Anthony Jung in der Mixed Zone am Donnerstagnachmittag

Jung in der Mixed Zone
Anthony Jung freut sich auf viele weitere Einstätze für den SV Werder (Foto: W.DE).
Profis
Donnerstag, 29.02.2024 / 16:00 Uhr

Von Laura Müffelmann

Es war eine Vertragsverlängerung ohne eine erneute Unterschrift. Aufgrund einer Klausel verlängerte sich das Arbeitspapier von Anthony Jung für den SV Werder vorzeitig, weil er auf die vorgeschriebene Summe der benötigten Partien kam. „Ich halte es nicht für selbstverständlich, regelmäßig zum Einsatz zu kommen, gesund zu sein und die besagte Anzahl der Spiele zu erreichen“, betont der 32-Jährige in der Mixed Zone am Donnerstag. Auch seine neue Funktion als Innenverteidiger dürfte ihm dazu verholfen haben. „Es hat mir sicherlich in die Karten gespielt, dass ich diesen Positionswechsel vollzogen habe.“

Erst seit dieser Saison agiert Werders Nummer 3 mehr und mehr als Innenverteidiger. „Ich habe natürlich auch von Ausfällen profitiert, so traurig das klingt“, gibt Jung zu. „Dennoch hatte es am Ende auch aufgrund von erbrachter Leistung einen positiven Ausgang für mich.“ Den Wunsch zum Positionswechsel hatte der 32-Jährige nämlich schon länger. „Der Trainer führt am Anfang der Saison immer Einzelgespräche und in der Gelegenheit habe ich es genutzt, meine Gedanken zu äußern“, erklärt Jung. Auf seiner neuen Position konnte er sich dann zunächst in Testspielen beweisen. „Im Trainingslager habe ich erstmals innen gespielt. Ich habe durch diesen Wechsel einen großen Sprung nach vorne gemacht.“

Einen Kopf darum, seine Klausel zu erfüllen, hat sich der Verteidiger aber nicht gemacht. „Ich habe keine Strichliste geführt, wann dieses Ziel erreicht ist“, schmunzelt Jung. „Ich habe das tägliche Business so angenommen, wie es ist und bin damit auch ganz gut gefahren. Meine Routine und meine Abläufe sind immer gleichgeblieben und ich habe den Fokus richtig gesetzt.“ Mit 32 Jahren befindet man sich ja auch nicht mehr in der Anfangszeit einer Profi-Karriere. Gedanken darüber macht sich Jung allerdings noch nicht. „Ich sehe mich noch ein paar Jahre am Ball. Die Grundvoraussetzungen dafür sind natürlich die Gesundheit und der Spaß.“

Spaß macht auch das Spiel der Werderaner seit dem Jahreswechsel. Der Blick vieler Werder Fans richtet sich sogar auf die internationalen Plätze in der Tabelle und auch Jung würde solch eine Entwicklung begrüßen. „Es war damals schon der Grund, warum ich ins Ausland gegangen bin, da dort die Chance auf internationale Spiele nochmal höher war. Umso schöner wäre es also, wenn es mit Werder klappen würde“, freut sich die Nummer 3 des SVW. Er warnt aber gleichzeitig vor zu viel Euphorie: „Wir wissen aktuell, dass es noch zu viel Luft nach oben gibt, um über solche Themen sprechen zu dürfen.“ Dank einer verbesserten Gruppendynamik hat es innerhalb der Mannschaft jedoch auch einen Gedankenumschwung ins Positive gegeben. Die Devise bei den Grün-Weißen lautet: „Lass uns nach oben gucken und lass uns nicht damit beschäftigen, was hinter uns liegt."

 

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