Konzentriert in den Marathon

Ömer Toprak im WERDER STROM-Talk über den Sieg, seine Wade und defensive Stabilität

Ömer Toprak auf dem Weg zum Training
Kapitän Ömer Toprak sieht, dass sich das Team nach und nach findet (Foto: nordphoto).
Profis
Sonntag, 12.09.2021 / 11:11 Uhr

Wer nicht bei 100 Prozent ist, sollte seinen Platz räumen. Dieser Devise ist Kaitän Ömer Toprak in Ingolstadt nachgekommen, als er nach einer knappen halben Stunde mit Wadenproblemen das Feld verließ. „Die Wade hat sich komisch angefühlt und ich wollte nichts Schlimmeres riskieren“, sagte der 32-Jährige, der am Sonntagmorgen im WERDER STROM-Talk auf Facebook auf den 3:0-Erfolg gegen den FCI zurückblickte.

WERDER.DE fasst die wichtigsten Aussagen zusammen. Den kompletten Talk seht ihr hier auf unserem offiziellen Facebook-Account.

Ömer Toprak über…

… seine Auswechslung: „Es war ein komisches Gefühl, sodass ich nicht mehr hundert Prozent geben konnte. Dann sollte jemand anders spielen. Ich wollte nichts Schlimmeres riskieren. Noch gibt es keine Diagnose, da müssen wir noch abwarten.“

… den Sieg in Ingolstadt: „Es war ein gutes Auswärtsspiel, aber in der zweiten Halbzeit haben wir unsauber gespielt. Wir waren nicht mehr so griffig und nicht zielstrebig genug. Da hätten wir konsequenter sein und Tore machen können. Es gibt noch einiges zu verbessern.“

… die bisherige Punkteausbeute: „Mit den ganzen Störgeräuschen, den Transferbewegungen und dem gesamten Prozess ist die Punktzahl okay. Es war viel los, viele sind gegangen und gekommen, aber jetzt haben wir uns etwas gefunden und sind in der Tabelle etwas geklettert. Wir sollten den Ball flachhalten, es geht schnell in beide Richtungen. Die Saison ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Es werden noch harte Tage auf uns zukommen. Deshalb sollten wir konzentriert bleiben.“

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+++ Der Kapitän auf dem Sofa: Ömer Toprak kann wegen seiner Wadenverletzung aktuell zwar nur individuell trainieren, ist vor den Spielen des SV Werder aber trotzdem angespannt. "Ich bin immer sehr nervös, weil ich selbst nicht eingreifen kann", berichtet der Kapitän am Montag im WERDER-STROM-Talk (Hier das ganze Gespräch). Die letzten Spiele habe er auf dem heimischen Sofa verfolgt. Allein, denn...

25.10.2021 / 16:35 / Kurzpässe

… das bevorstehende Nordderby: „In einem Derby muss man gewinnen, keine Frage. Wir spielen zuhause, wir wissen, dass das Stadion Grün-Weiß ist. Es wird ein sehr schwieriges Spiel. Hamburg hat eine gute Mannschaft und die guten Fußball spielt. Wir brauchen Leidenschaft, Zweikampfhärte. Unsere Punktausbeute der letzten Wochen war gut und es war schwierig, gegen uns zu spielen. Das müssen wir mitnehmen und zugleich im Hinterkopf behalten, dass es für die Fans und die Stadt ein besonderes Spiel ist.“

… die defensive Stabilität: „Wir haben eine gewisse Qualität, wissen aus den ersten Spielen aber auch, dass wir es nur gemeinsam schaffen und es nicht nur spielerisch funktioniert. Die 2. Liga ist eine spezielle Liga, da müssen alle mitmachen und anders in die Zweikämpfe gehen. Ich finde, es wird immer besser. 6:0 Tore und sieben Punkte sind gut, aber auch gestern haben wir noch viel gesehen, was zu verbessern ist.“

… das Altersgefüge im Team: „Zu Beginn hatten wir sehr viele junge Spieler. Durch Mitchell Weiser, Roger Assalé und Marvin Ducksch ist es nun ein gutes Gerüst mit allen Altersklassen. Das ist sehr wichtig für eine Mannschaft, schließlich machen einige hier überhaupt erst ihre ersten Spiele. Wir haben viele talentierte Spieler, die haben mal einen überragenden Tag und mal einen normalen Tag. Da ist es wichtig, ältere Spieler zu haben, die ihnen Konstanz mitgeben. Mit Grosso gehöre ich zu den ältesten Spielern. Meine Aufgabe ist es auch, den jungen Spielern Tipps mitzugeben und dass ihnen nichts passieren kann. Sie sollen ihr Talent ins Spiel bringen, sich keine Gedanken machen und vor allem ihre Spielzeit bekommen. Wir können sie fördern, fordern und ihnen den Weg zeigen, aber sie müssen ihn selbst gehen.“

 

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