Gemischte Gefühle

Die Stimmen nach dem Bayern-Spiel
Ömer Toprak und Ludwig Augstinsson überzeugten in der Defensive (Foto: nordphoto).
Profis
Samstag, 21.11.2020 / 18:36 Uhr

Von Lennard Worobic

Vor der Partie sagte Florian Kohfeldt noch, dass er nicht das fünfte 1:1-Unentschieden in Folge einfahren und damit einen Bundesligarekord einstellen wolle. Doch nach dem Duell mit dem FC Bayern (zum Spielbericht) konnte sich der Cheftrainer des SV Werder mit dem Punkt in München anfreunden. Seine Spieler schlossen sich ihm an, hätten aber gerne mehr mitgenommen.

Alle Stimmen zum Spiel fasst WERDER.DE wie gewohnt zusammen.

Zum Spielverlauf:

Florian Kohfeldt fieberte an der Seitenlinie mit (Foto: nordphoto).

Florian Kohfeldt: „Wir haben extrem diszipliniert verteidigt, haben uns nicht locken lassen. Das Gegentor war überragend von den Bayern, aber ansonsten haben wir nicht viel zugelassen. Zudem waren wir mit Ball mutig und gegen den Ball extrem diszipliniert. Natürlich bin ich zufrieden mit dem Punkt.“

Frank Baumann: „Wir haben mutig gespielt und hatten in beiden Halbzeiten einige hochkarätige Chancen. Ich kann der Mannschaft nur ein Riesenkompliment für die Leistung machen. Wir haben sehr gut verteidigt, die Räume dicht gemacht und die Bayern nicht ins Rollen kommen lassen. Darüber hinaus sind wir in vielen Phasen mutig gewesen – auch mit Ball. Wir haben uns gezeigt, waren immer anspielbar. Zwar haben wir auch einige unnötige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung gehabt – da wäre noch mehr drin gewesen – aber wir haben Herz auf den Platz gebracht. So muss man in München antreten.“

Maximilian Eggestein: „Es braucht immer Mut und Intensität gegen Bayern. Es gab viele Chancen auf beiden Seiten in der zweiten Halbzeit. Wenn man an unsere Konter denkt, wäre vielleicht noch ein weiteres Tor möglich gewesen.“

Ömer Toprak: „Natürlich hatte Bayern viel Ballbesitz und den Ball gut von links nach rechts gespielt, aber wenn man die vielen klaren Torchancen sieht, hätte man auch zwei Punkte mitnehmen können. Wir haben uns gegenseitig gut unterstützt und gepusht – es war sehr laut auf dem Platz. Wir nehmen den Punkt gerne mit, aber drei wären uns natürlich lieber gewesen.“

Marco Friedl: „Wir wollten kompakt stehen, das ist uns von der ersten bis zur letzten Minute gut gelungen. Die Bayern hatten mehr Ballbesitz, aber über 90 Minuten nicht wirklich viele Chancen. Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden, nichtsdestotrotz hatten wir heute auch viele Chancen, um das Spiel hinten raus zu gewinnen. Wir können mit dem Unentschieden leben, aber es wäre vielleicht auch mehr drin gewesen.“

Ludwig Augustinsson: „Wir haben vor dem Spiel daran geglaubt, hier etwas holen zu können. Jeder Spieler von uns war über 90 Minuten da. Bayern hatte ein paar Chancen, aber wir hatten auch gute Möglichkeiten, das 2:1 zu machen. Aber letztendlich ist ein Punkt hier ein gutes Ergebnis. Wir standen sehr kompakt – jeder hat wirklich hart gearbeitet.“

Zum erneuten Unentschieden:

Kurz vor der Halbzeit besorgte Maxi Eggestein den Führungstreffer (Foto: nordphoto).

Frank Baumann: „Heute ist der Punkt in Ordnung, den nehmen wir gerne mit. Die fünf Unentschieden sind jetzt kein Rekord, auf den man unglaublich stolz sein muss. Aber wir wussten, dass wir um jeden Punkt fighten müssen – die Mannschaft zeigt eine gute Mentalität, einen super Willen und Charakter. Das ist der Weg, den wir weitergehen müssen.“

Maximilian Eggestein: „Wenn man gegen Bayern spielt, muss einem klar sein, dass man immer Situationen haben wird, in denen man Glück braucht. Das haben wir hinten heute gehabt, vorne hat es uns ein Stück weit gefehlt. Es ist ein bisschen schade, aber der Punkt ist schon in Ordnung.“

Marco Friedl: „Vorher hätten wir das 1:1 vielleicht sogar unterschrieben, aber wenn man sich das ganze Spiel anguckt, habe ich gemischte Gefühle. Wenn man die 90 Minuten gesehen hat, haben wir sehr gut verteidigt und vorne gefährliche Chancen gehabt – am Ende hätten wir vielleicht sogar das Spiel gewinnen können.“

Ludwig Augustinsson: „Das sind zu viele Unentschieden, das müssen wir bald ändern – hoffentlich schon am Freitag. Auf Dauer gibt uns das nicht viel, aber ich bin sicher, dass die nächsten drei Punkte bald kommen werden.“

 

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