Traumpass zum Siegtreffer - doch Friedl lobt Osako

WERDER STROM-Talk mit Vorlagengeber Marco Friedl

Das passt: Zuckerpass von Marco Friedl, Traumtor von Yuya Osako (Foto: nordphoto).
Profis
Donnerstag, 08.04.2021 / 12:40 Uhr

Von Anne Gossner

Kurz nach dem Auswärtserfolg gegen den SSV Jahn Regensburg zeigte sich der Vorlagengeber zum 1:0-Siegtreffer bescheiden: „Ich denke, der Pass war okay, aber wie Yuya Osako das Tor macht, ist hervorragend.“ (Zu den Stimmen) Auch am nächsten Morgen findet der 23-Jährige im WERDER STROM-Talk (zum Video) lobende Worte für seinen Teamkollegen: „Ich habe eine Lücke gesehen und Yuya hat einen super Weg gemacht. Wie er den Ball annimmt, sich zurechtlegt und dann direkt abschließt – das hat er wirklich ganz fein gemacht.“ Dank des 1:0-Erfolgs in Regensburg (zum Spielbericht) geht es im Halbfinale des DFB-Pokals gegen RB Leipzig. Mit einem Sieg könnten die Grün-Weißen erstmals seit 2010 wieder im Finale des Pokals stehen.

Es war das erwartet schwere Spiel: Bis zur letzten Sekunden mussten die Werderaner zittern, bis der erlösende Schlusspfiff zu hören war. Nach einer engagierten Leistung des Heimteams aus Regensburg wurde es gegen Ende richtig spannend: „Uns war klar, dass Regensburg über 90 Minuten alles probieren wird. Sie haben die Räume eng gehalten und schnell umgeschaltet. Im Großen und Ganzen hatten wir sie – bis auf die letzten zehn Minuten – gut im Griff“, so Friedl.

Nachdem der SVW stark aus der Halbzeit kam und sich durch eine Traumkombination mit einem Tor belohnte, ließen sie sich das Spiel in den Schlussminuten aus der Hand nehmen: „Hinten raus müssen wir das abgezockter spielen und auf jeden Fall das 2:0 machen. So hätten wir das Spiel konzertiert und souverän runter spielen können. Regensburg hat gegen Ende richtig Druck gemacht. Wenn man sich allerdings die ganzen 90 Minuten anschaut, haben wir verdient gewonnen. Letztendlich freuen wir uns sehr über den Sieg.“

Friedl: "Leipzig hat wenige Schwächen"

In der Liga geht es nun ebenfalls gegen den Halbfinalgegner aus Leipzig. Vorrang hat der kommende Spieltag: „Der volle Fokus liegt erst einmal auf der Liga. Wir haben die letzten Spiele keine Punkte geholt und brauchen dringend etwas Zählbares“, so der Innenverteidiger im Talkformat auf Facebook. Die Leipziger verloren zuletzt knapp gegen den Tabellenführer aus München, waren in diesem Spiel allerdings alles andere als chancenlos.

Auch der Österreicher warnt vor den Qualitäten des kommenden Gegners: „Leipzig hat wenige Schwächen und steht nicht unverdient so weit oben in der Tabelle. Sie haben eine enorme individuelle Qualität – da brauchen wir schon einen Spitzentag, um diese Mannschaft zu schlagen. Wir müssen von der ersten bis zur letzten Minute alle zusammen ans Limit gehen.“ Zwar werden die Grün-Weißen am 28. Spieltag einige Ausfälle zu beklagen haben, der Wille ist jedoch ungebrochen: „Wir haben einen super Kader mit vielen Optionen. Wir werden am Samstag eine gute Mannschaft auf den Platz bringen", zeigt sich Friedl zuversichtlich.

 

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