Garantiertes Vertrauen

Kohfeldt über Startelfgarantien und eventuelle Wechsel
Jiri Pavlenka genießt das volle Vertrauen von Cheftrainer Florian Kohfeldt (Foto: nordphoto).
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Freitag, 29.11.2019 / 16:57 Uhr

Von Yannik Cischinsky

Für Florian Kohfeldt ist es eine Frage, die sich nicht stellt. Die Frage danach, ob Maximilian Eggestein, Davy Klaassen und Jiri Pavlenka auch in Wolfsburg zur grün-weißen Startelf gehören. Die Antwort lautet ja. Denn: „Sie sind absolut gesetzt, weil ich ihnen vertraue“, stärkt der Cheftrainer dem Trio den Rücken.

Wie bei allen anderen Akteuren des Kaders auch, werde jede Leistung kritisch analysiert. Das erklärte Kohfeldt mit Blick auf Schlussmann Pavlenka, der nach zwei überragenden Jahren, zuletzt beispielsweise nach der Gladbach-Partie in Medien und sozialen Netzwerken kritisiert worden war. „Natürlich werden in der Analyse Fehler klar angesprochen." Das 0:2 in Mönchengladbach sei eine dieser Aktionen gewesen.

Auch Maximilian Eggestein und Davy Klaassen bekamen Startelfgarantien (Foto: nordphoto).

Die Analyse zeigt aber auch sieben, acht starke Paraden von ihm in der Partie“, führt Kohfeldt aus. Wichtig sei, in der Bewertung und Erwartungshaltung "nicht das Maß zu verlieren“: Pavlenka solle "nicht 'Spiele gewinnen', etwas Überirdisches leisten. Er soll seine klare Art behalten. Er weiß, dass wir ihm vertrauen.“

Der ehrgeizige Tscheche ist reflektiert. Er geht in der Aufarbeitung der Spiele selbstkritisch mit den Situationen um. „Er will ehrliches Feedback. Das ist eine sehr angenehme Zusammenarbeit mit ihm“, findet Kohfeldt, der in der Trainingswoche vor dem Duell mit Wolfsburg (Sonntag, 01.12.2019, 18 Uhr - ab 17 Uhr im betway Live-Ticker auf WERDER.DE) von seinen Spielern erwartet hat, sich für die Anfangsformation aufzudrängen. Inwieweit sich die Werder-Elf verändert zeigt sich erst am Sonntagabend. Sicher ist hingegen: Drei Positionen bleiben dabei unangetastet.

 

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