"Zähle die Tage bis Berlin"

Leonardo Bittencourt vor dem Duell mit dem 1. FC Union Berlin
Leonardo Bittencourt freut sich auf die erste Partie mit dem SV Werder (Foto: nordphoto).
Profis
Mittwoch, 11.09.2019 / 14:39 Uhr

Von Yannik Cischinsky

An seine Besuche bei Union Berlin hat Leonardo Bittencourt trotz Niederlagen gute Erinnerungen. „Über die Atmosphäre brauchen wir gar nicht sprechen. Es macht Spaß, vor dem Publikum zu spielen. Auf die Partie freue ich mich schon seitdem der Aufstieg feststeht. Ich zähle die Tage, bis wir nach Berlin fahren“, sagt Werders Neuzugang, für den das Auswärtsspiel zugleich die Premiere in Grün-Weiß sein könnte.

Der gebürtige Leipziger Bittencourt freut sich, dass mit dem Ost-Berliner Klub endlich mal wieder ein Verein aus Ostdeutschland im Fußball-Oberhaus antritt.  Berührungspunkte mit Union Berlin gab es in Bittencourts Jugend jede Menge. Selbst schaffte der 25-Jährige mit brasilianischen Wurzeln den Sprung aus der Jugend von Energie Cottbus in das damalige Zweitligateam, wo er regelmäßig auf Eistern Union traf.

Bittencourt: "Das wird kein leichtes Spiel!"

Jetzt anschauen: die Mixed Zone mit Leonardo Bittencourt!

Jetzt kehrt Bittencourt mit seinem neuen Klub auf die Anlage im Berliner Stadtteil Köpenick zurück. Rund eine Woche trainiert der Offensivmann mit seinen neuen Teamkollegen. Im Testspiel gegen Hannover 96 lieferte er bereits seinen ersten Assist. „Die Vorlage sollte man nicht überbewerten. Es fehlen noch einige Abläufe, aber die Jungs reden viel mit mir und geben mir Hilfestellungen“, sagt Bittencourt, der einen „familiären und respektvollen Umgang“ in der Mannschaft verspürt.

Dass es zu seinem persönlichen Auftakt ins Stadion „An der Alten Försterei“ geht, freut Bittencourt. „Es ist Unions erste Bundesligasaison. Da ist der Adrenalinspiegel sehr hoch. Hier in Bremen weiß man ja wie die Fans einen nach vorne treiben können. Das wird kein leichtes Spiel.“ Aber Bittencourt weiß auch, dass mit erfahrenen Akteuren wie Nuri Sahin, Claudio Pizarro oder auch Kapitän Niklas Moisander „genug Spieler im Team sind, die eine solche Atmosphäre gewöhnt sind“.

 

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