Die nächste Chance

Davy Klaassen nach dem verpatzten Saisonstart
Davy Klaassen vertraut trotz Auftaktniederlage auf die eigenen Stärken (Foto: nordphoto).
Profis
Dienstag, 20.08.2019 / 16:53 Uhr

Der Saisonauftakt des SV Werder verlief alles andere als optimal. Mit 24 Schüssen auf das gegnerische Tor, darunter einige hochkarätige Chancen, hätten die Grün-Weißen mehr als nur einen Treffer erzielen können, wenn nicht sogar müssen. Besonders Davy Klaassen, freistehend vor Fortuna-Keeper Zach Steffen, schob aus kurzer Distanz die Kugel am rechten Pfosten vorbei. „Das kann eigentlich nicht passieren. Der Ball sprang mir unglücklich zwischen die Füße, so konnte ich nur den Außenrist nehmen, aber die Ausführung war natürlich schlecht", gibt sich der Mittelfeldspieler selbstkritisch.

„Schlecht“, so bezeichnet er nicht nur seinen Abschluss, sondern auch das Ergebnis. Trotzdem bleibt Klaassen ruhig und vor allem seiner Sache sicher. „Das ist kein super Start gewesen, aber wir haben keine Krisensituation“, erklärt der 26-Jährige. Denn im Gegensatz zum Ergebnis, steht die phasenweise überzeugende Spielweise seines Teams. „Wenn wir auf das Spiel gucken, dann bin ich zufrieden, weil wir das ordentlich gemacht und wir viele Chancen kreiert haben“, analysiert der Werderaner nüchtern.

Nüchtern betrachtet er auch die anstehende Analyse. Aus dem Spiel die richtigen Rückschlüsse zu ziehen, sei ein wichtiger Schritt, um leichte Fehler abzustellen. Denn Fehler oder auch „Momente haben diese Partie entschieden“, erklärt Klaassen und fügt an: „Eigentlich haben wir im Kollektiv nicht schlecht verteidigt.“ Von der Philosophie ist beim SVW jeder überzeugt. „Wir wollen immer gewinnen und jetzt auch noch ein bisschen mehr. Das wird auch immer so bleiben“, zeigt sich der Führungsspieler selbstbewusst.

In Sinsheim, wenn der SV Werder am zweiten Bundesliga-Spieltag auf die TSG Hoffenheim trifft, warten Davy Klaassen und Co. auf ihre nächste Chance. Und wenn der Ball dem Niederländer noch einmal so vor die Füße fällt, dann „schieße ich wieder und vertraue darauf, dass er reingeht."

 

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