"Lust, es allen zu zeigen"

Ohne Rashica, aber mit viel Siegeswille nach Hoffenheim
Florian Kohfeldt will es allen zeigen und weiß, wie er am Wochenende erfolgreich sein wird (Foto: nordphoto).
Profis
Donnerstag, 22.08.2019 / 16:03 Uhr

Von Lukas Kober

In seiner Sommerpause hat sich Florian Kohfeldt am Strand den Saisonstart positiv ausgemalt. Alle Jungs beisammen, keine verletzungsbedingten Ausfälle und ein souveräner und deutlicher Auftaktsieg gegen Fortuna Düsseldorf. Doch die Realität sieht anders aus: Bargfrede, Langkamp, Veljkovic, Bartels, Augustinsson sowie nun auch Milot Rashica gehören zur langen Liste der Spieler, die nicht am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen können (zur Extrameldung). Mit dem 1:3 im heimischen wohnivest WESERSTADION steht zu allem Verletzungspech auch das Punktekonto auf null. Trotz der Niederlage zu Beginn der neuen Spielzeit, betont der Cheftrainer, in seiner gewohnt fokussierten Art, wie der SV Werder am Samstag, 24.08.2019 (ab 14.30 Uhr im betway Live Ticker auf WERDER.DE), in Sinsheim erfolgreich sein will.

"Das ist etwas, dem wir uns stellen müssen und auch werden“, sagt Florian Kohfeldt über die Situation nach der Heimniederlage am ersten Bundesliga-Spieltag. Zwar seien sowohl Fans, als auch Mannschaft zu Recht enttäuscht gewesen, dadurch in einen Modus zu verfallen, in dem nur noch gekämpft werden muss, will der 36-Jährige aber nicht. "Man darf nicht alles schwarz-weiß sehen, das ist eine große Gefahr. Denn auch gegen Düsseldorf war nicht alles schlecht, weil wir die Art und Weise unseres Fußballs nicht verloren haben“, erklärt Kohfeldt am Donnerstagmittag auf der Pressekonferenz.

In dieser Konstellation gewinnen

"Die Mannschaft ist ein bisschen angestachelt", erklärt der Trainer auf der PK (Foto: nordphoto).

Deutlich ernsthafter, sei die Situation gewesen, als der SV Werder in der vergangenen Saison gegen den FC Bayern vor eigenem Publikum mit 1:2 verlor. Denn in diesem Spiel hatten sich Davy Klaassen und Co. von ihrem Weg abbringen lassen. "Da hatte ich ein ganz anderes Gefühl“, blickt der Cheftrainer zurück. Die Gefahr, dass sein Team in das gleiche Muster verfällt, ist für ihn "nicht existent."

Stattdessen sei die Mannschaft "ein bisschen angestachelt“ und versprühe "große Lust, es nun allen zu zeigen.“ Allen Personalsorgen zum Trotz ist sich Florian Kohfeldt sicher, dass auch am Samstag gegen die spielerisch starke TSG Hoffenheim, eine Mannschaft auf den Rasen laufen wird, die "in dieser Konstellation gewinnen kann.“ Denn der Cheftrainer will nicht nur erfolgreich sein, er weiß, dass er mit seinem Team und seiner Art, Fußball zu spielen, erfolgreich sein wird.

 

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