Aus schwer mach schwerer

Ömer Topraks Dienstantritt beim SV Werder

Moin! Innenverteidiger Ömer Toprak hat seinen Dienst bei Werder am Sonntag angetreten (Foto: WERDER.DE).
Profis
Sonntag, 11.08.2019 // 12:04 Uhr

Von Yannik Cischinsky

Ömer Toprak kennt den Osterdeich, er kennt die Werder-Fans und die Atmosphäre des Stadions. Sechs Mal hat der Innenverteidiger mit Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und dem SC Freiburg hier gespielt. Aus diesen Gastspielen werden nun Heimspiele. Der Innenverteidiger ist ab sofort Werderaner (siehe Extrameldung) und freut sich, „jetzt auf der grün-weißen Seite“ im wohninvest WESERSTADION stehen zu dürfen.

Nur ein einziges Mal durfte Ömer Toprak bis dato an der Weser jubeln, nur ein einziges Mal gelang es dem Neuzugang vom BVB, mit seinen Teams in Bremen als Sieger den Platz zu verlassen. Diese Bilanz hat der 30-Jährige vor Augen. „Es war immer sehr schwer, hier zu spielen“, sagt er im Interview mit WERDER.TV. Auch deshalb ist Toprak froh, jetzt „Teil der Werder-Familie“ zu sein und „es den Gegnern noch schwerer machen zu können“.

Direkt auf den Platz: erste Trainingseinheit am Sonntag

Verliert keine Zeit: Am Sonntag trainierte Ömer Toprak bereits mit dem Team (Foto: nordphoto).

Doch die Erfahrungen aus den Bundesliga-Duellen waren nicht der einzige Grund, warum sich der 27-fache türkische Nationalspieler für einen Wechsel zum SVW entschieden hat. Nuri Sahin heißt ein weiterer. Gut befreundet trafen sich die ehemaligen und zukünftigen Teamkollegen im Sommerurlaub. „Wir haben viel darüber gesprochen und er hat von Werder geschwärmt. Er hat Werbung für Werder gemacht, aber es hat nicht viel Werbung gebraucht“, verrät Toprak.

Für den Routinier im Abwehrzentrum war der Austausch mit Cheftrainer Florian Kohfeldt und Werders Geschäftsführer Fußball, Frank Baumann, entscheidend. „Wir hatten sehr gute Gespräche. Ich hatte von Tag zu Tag ein besseres Gefühl und habe mich für Werder entschieden“, so Toprak, der am Sonntagmorgen die erste Trainingseinheit im grün-weißen Dress absolvierte. Fest steht für ihn: „Ich bin heiß.“ Heiß auf eine hoffentlich erfolgreiche Saison mit dem SV Werder.

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