Auch in Zukunft: Mehr geheime Einheiten nicht in Sichtweite

Kohfeldt über die Balance zwischen öffentlichen und nicht-öffentlichen Einheiten
Cheftrainer Florian Kohfeldt will weiter auch öffentlich trainieren (Foto: nordphoto).
Profis
Freitag, 06.12.2019 / 18:55 Uhr

Von Philipp Burde

Zum zweiten Mal in dieser Woche meidet der SV Werder am Freitagnachmittag den Trainingsplatz 4/5 und wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainieren. Bei einer bis zwei nicht-öffentlichen Einheiten wird es voraussichtlich auch in Zukunft bleiben, wie Cheftrainer Florian Kohfeldt am Donnerstag ankündigte. „Wir versuchen das auf ein Minimum zu begrenzen“, sagte Werders Cheftrainer.

In den vergangenen Wochen war die Verteidigung gegnerischer Standards immer wieder Thema. Auch deshalb wich Cheftrainer Florian Kohfeldt vereinzelt vom öffentlichen Training ab und trainierte vor allem in der vorletzten Woche das Verhalten bei ruhenden Bällen. Dass die Mannschaft in Zukunft aber häufiger hinter verschlossenen Türen agiert, schließt der Werder-Coach weitestgehend aus. „Wir wollen maximal ein- bis zweimal geheim trainieren. Auch wenn ich als Trainer am liebsten jede Einheit unter Ausschluss der Öffentlichkeit leiten würde“, so Kohfeldt. Ein Grund dafür sei, dass vor allem taktische Angelegenheiten viel besser versteckt werden müssten.

Trotzdem sieht sich Kohfeldt in der Pflicht, seine Mannschaft in einem gewissen Rahmen auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen: „Das gehört zu unserem Verein. Wir wollen uns nicht verstecken. Nicht nur die Fans, sondern auch die Spieler sollen das sehen und spüren.“ Somit ergibt sich sowohl für die Profis, als auch für die Fans hinter dem Zaun eine „beidseitige Bedeutung.“ Die vorletzte Einheit der Woche wird die letzte hinter verschlossenen Türen bleiben. Und das nicht nur in dieser Woche...

 

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