Mit Selbstverständlichkeit gegen die "Sucht"

Bittencourt stellt eigene Bedürfnisse zurück
Leonardo Bittencourt hat sich "#WeKickCorona" angeschlossen (Foto: nordphoto).
Profis
Montag, 30.03.2020 / 11:15 Uhr

Von Philipp Burde

Vor zehn Tagen riefen Deutschlands Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich die Initiative #WeKickCorona ins Leben, um Spenden für karitative Einrichtungen zu sammeln. Seitdem haben sich schon viele Sportler*innen und Künstler*innen weltweit angeschlossen und über 3,5 Millionen Euro gesammelt. Leonardo Bittencourt ist einer davon. Er war nach Maximilian und Johannes Eggestein der dritte Werderaner, der sich beteiligte: „Der Dank geht an Josh und Leon. Für mich ist es  selbstverständlich, zu helfen“, erklärt der Mittelfeldspieler. 

Eine noch größere Anerkennung spricht der 26-Jährige aber seinen Mitmenschen aus, die in Zeiten der Corona-Pandemie über sich hinauswachsen. „Ein großer Dank geht an all die Menschen, die aktuell nicht zuhause bleiben können, jetzt da sind und helfen. Wir müssen ihnen Respekt zollen, indem wir unseren Teil dazu beitragen und zuhause bleiben“, so Bittencourt.

Leonardo Bittencourt vermisst seinen Fußball-Alltag (Foto: nordphoto).

Dabei betont der Deutsch-Brasilianer auch immer wieder, wie schwer es für ihn ist, seine eigenen vier Wände nicht zu verlassen. Als Leistungssportler habe jeder im Team eine Art „Sucht“, auch er verspüre schon nach wenigen Tagen wieder das bekannte „Jucken in den Füßen.“ Zwar kämpft Bittencourt täglich mit Krafteinheiten und Läufen im Wald dagegen an, aber nichts kann das Gefühl eines Balles am Fuß ersetzen. 

Doch egal wie stark der Drang und die damit verbundenen „Glücksgefühle“ auch sind, in der aktuellen Situation stellt Bittencourt seine Leidenschaft gerne hinten an. Statt elf Konkurrenten am Wochenende gegenüber zu stehen, betont er den gemeinschaftlichen Kampf mit nur einem einzigen Gegner: „Es geht jetzt nicht um Fußball. Es ist wichtig, das Virus einzudämmen und Risikopatienten zu schützen. Wenn ich helfen kann, schraube ich meine eigenen Bedürfnisse gerne zurück.“ Das ist für Leonardo Bittencourt eben selbstverständlich.

 

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