Höchst unbequem

Der Vorbericht zum Freiburg-Spiel

Bilanz beim SCF ausbauen: Ludwig Augustinsson und Co. wollen den 22. Sieg gegen Freiburg (Foto: nordphoto).
Vorbericht
Freitag, 23.11.2018 // 17:28 Uhr

Zusammengestellt von WERDER.DE und Opta

Die Länderspielpause kam nicht ungelegen. Abschalten, aufarbeiten, neu angreifen lautete das Motto. "Wir haben große Lust nach einer Phase, die nicht so gut war, wieder Punkte zu holen“, sagt Werder-Coach Florian Kohfeldt. Drei Niederlagen machten aus einem komfortablen Saisonstart eine unbequeme Ausgangslage für das Wochenende. Zu Gast ist der SV Werder am 12. Spieltag um 15.30 Uhr (ab 15.15 Uhr im betway Live Ticker auf WERDER.DE) beim SC Freiburg. Für die Grün-Weißen ist es „ein enorm wichtiges Spiel, um tabellarisch oben dranzubleiben“, so Kohfeldt vor der Begegnung mit Freiburg, die er zu den unbequemsten Teams der Liga zählt.

Die letzten Duelle: Am sechsten Spieltag der vergangenen Saison waren die Freiburger im Weser-Stadion zu Gast. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte fehlten die zwingenden Torchancen auf beiden Seiten. In der zweiten Halbzeit war Werder die klar spielbestimmende Mannschaft. Im Minutentakt erspielten sich die Grün-Weißen Chancen, konnten aber nichts Zählbares herausschlagen. Die Partie endete torlos (zum Spielbericht). Das Rückspiel war kämpferisch geprägt. Der Mannschaft von Florian Kohfeldt fehlte oftmals der Spielfluss. Ausgerechnet der Ex-Bremer Nils Petersen entschied das Spiel durch einen frühen Elfmeter in der 24. Spielminute. Werder versuchte in der zweiten Hälfte mit viel Aufwand zurückzuschlagen, blieb aber erfolglos. Kurz vor Schluss verschoss Freiburg einen weiteren Elfer und so endete die Partie 0:1 aus Sicht der Grün-Weißen (zum Spielbericht).

Martin Harnik erzielte in seiner Karriere schon neun Treffer gegen Freiburg (Foto: nordphoto).

Der Cheftrainer zum Spiel: In Freiburg zu spielen sei immer außergewöhnlich, konstatiert Florian Kohfeldt. Die Gegebenheiten vor Ort, der kleinere Platz und die Art und Weise wie der SC Freiburg spielt, machen die Reise in den Breisgau besonders. Dazu kommt, „dass Freiburg im Vergleich zum letzten Jahr über mehr individuelle Klasse verfügt.“, erklärt der Werder-Coach und fügt hinzu: „Freiburg zeigt eine enorme Laufbereitschaft in dieser Saison. Außerdem stören ihre Stürmer den Aufbau des Gegners früh und sind sehr gefährlich bei eigenen Kontern.“ Und dennoch: "Wir wollen gewinnen und haben die nötigen Mittel dafür auch besprochen und trainiert.“

Das Personal: Der Ausfall von Philipp Bargfrede bis zum Jahresende schmerzt Cheftrainer Florian Kohfeldt natürlich (zur Extrameldung), doch es gibt gute Nachrichten von der Verletztenfront. Claudio Pizarro ist am Freitag wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen. Der Peruaner wird am Samstag zusammen mit der Mannschaft nach Freiburg fliegen (zur Extrameldung). Yuya Osako, der erst am Donnerstag von seiner Länderspielreise mit Japan zurückkam, wird ebenfall im Kader stehen. In welcher Form der Japaner allerdings zum Einsatz kommt, „hänge von seiner Frische ab“, so Kohfeldt. Trotzdem kann der Werder-Coach mit einem breiten Kader für das Spiel in Freiburg planen.

Kehrt nach erfolgreicher Länderspielpause zuürck ins Tor des SVW: Jiri Pavlenka (Foto: nordphoto).

Die Statistik: Die Bilanz spricht klar für Werder. In 36 Bundesligapartien holte der SVW 21 Siege gegen den SC Freiburg. Gegen keinen anderen Gegner in der Bundesliga haben die Grün-Weißen mit 58 Prozent eine derartig gute Siegquote wie gegen die Mannschaft von Christian Streich. Für Martin Harnik ist der SCF ein gutes Pflaster. Der Stürmer traf in seiner Karriere insgesamt neun Mal ins Tor der Freiburger. Allerdings blieb sein neuer alter Arbeitgeber Werder in den letzten beiden Partien gegen die Breisgauer ohne Torerfolg. Das soll sich am Sonntagnachmittag definitiv wieder ändern.

Der Gegner: Der Sport-Club Freiburg befindet sich aktuell mit 13 Punkten auf dem elften Tabellenplatz. Den meisten Fans im Gedächtnis geblieben ist das respektable 1:1 beim Rekordmeister in München vor drei Wochen. Die Streich-Elf steht in dieser Saison für eine stabile Defensive und mutigen Konterfußball. Im heimischen Schwarzwald-Stadion zeigte sich der SCF in dieser Saison solide. Freiburg erreichte vor heimischem Publikum zwei Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Edel-Joker Nils Petersen steht außerdem kurz davor, Rekordtorschütze des SC Freiburg zu werden. Der Ex-Wederaner steht mit 36 Treffen nur ein Tor hinter dem aktuellen Rekordhalter Papiss Demba Cisse. Den Rekord darf er sich gerne ab dem 13. Spieltag holen…

Der Schiedsrichter: Bastian Dankert wird die Partie im Schwarzwald-Stadion leiten. Der 38-Jährige aus Rostock wird an den Seitenlinien von René Rohde und Markus Häcker unterstützt. Markus Sinn agiert als 4. Offizieller, Video-Assistenten sind Benjamin Cortus und Christian Dietz.

Das ganze Paket: Für alle Grün-Weißen auf Ballhöhe! Ab 15.15 Uhr berichtet WERDER.DE mit dem betway Live-Ticker aus der Schwarzwald-Stadion! Sky zeigt das Spiel der Grün-Weißen um 15.30 Uhr live. Zudem können alle WERDER.TV-Abonnenten die Partie unmittelbar nach Spielende re-live sowie ebenfalls kurz nach Abpfiff die Highlights der Begegnung auf WERDER.TV sehen!