"Das habe ich noch nicht erlebt"

Die Stimmen zum Einzug ins Viertelfinale

Davy Klaassen brüllt es raus: Werder steht im Viertelfinale! (Foto: nordphoto)
Profis
Mittwoch, 06.02.2019 // 00:59 Uhr

Dieser DFB-Pokal-Krimi wird in die nun über 120-jährige Vereinsgeschichte eingehen! Ein Pokalspiel, das alles zu bieten hatte, was diesen Wettbewerb ausmacht: Dramatik, Jubel und einen Werder-Sieg. „Es war über 120 Minuten ein Kampf, den wir mit Cleverness und Leidenschaft angenommen haben“, sagt Cheftrainer Florian Kohfeldt im Anschluss an den 7:5-Elfmetersieg bei Borussia Dortmund.

WERDER.DE hat sich umgehört und fasst wie gewohnt die O-Töne zusammen!

Zum Spielverlauf:

Claudio Pizarro brachte den SVW mit seinem Treffer zurück in die Partie (Foto: nordphoto).

Florian Kohfeldt: „Es war ein dramatisches Spiel mit vielen Wendungen. Ich muss meiner Mannschaft ein riesiges Kompliment machen, wie sie mit den Rückschlägen umgegangen sind. Es war über 120 Minuten ein Kampf, den wir mit Cleverness und Leidenschaft angenommen haben.“

Max Kruse: „Es waren 120 intensive Minuten. Unser Konzept ist heute aufgegangen. Wir wollten Dortmund nicht in ihr Spiel lassen und das ist uns über weite Strecken gelungen. Wir haben uns am Ende für unseren Kampf belohnt.“

Maximilian Eggestein: „Wir haben heute richtig gut gespielt. Die Mannschaft hatte einen klaren Plan und hat sich trotz der Gegentore zurückgekämpft. Das ist heute ein unglaubliches Erlebnis."

Nuri Sahin: „Wir haben heute in beeindruckender Weise gezeigt, dass wir unbedingt gewinnen wollten. Beim 3:2 habe ich mir gedacht, dass darf hier heute nicht so enden. Das war der DFB-Pokal wie er leibt und lebt.“

Claudio Pizarro: „Das Finale in Berlin ist etwas Besonderes. Ich habe allen in der Mannschaft davon erzählt. Da wollen wir jetzt hin. Aber es ist noch ein langer Weg.“

Zum Elfmeterschießen:

Purer Jubel! Die Werder-Profis auf dem Weg in die Kurve, sich feiern zu lassen (Foto: nordphoto).

Max Kruse: „Ich hatte das Selbstvertrauen, den letzten Elfmeter zu schießen. Ich war bisher immer sehr sicher vom Punkt. Aber ich war auch froh, dass Jiri die ersten beiden Elfmeter gehalten hat.“

Maximilian Eggestein: „Ich kenne Eric Oelschlägel noch aus der U23 bei Werder. Ich bin froh, dass ich heute getroffen habe. Wir haben das alle gut gemacht.“

Jiri Pavlenka: „Wir sind in der nächsten Runde, das fühlt sich großartig an. Ich weiß nicht warum, aber ich war mir sicher, dass ich die ersten beiden Elfmeter halte."

Nuri Sahin: „Ich war mir sicher, dass Max den Ball reinmacht. Der hat noch nie verschossen, warum sollte er damit heute anfangen (lacht).“

Blick auf das Augsburg-Spiel:

Florian Kohfeldt: „Die Ansetzungen spielen uns jetzt ein bisschen in die Karten. Wir können etwas regenerieren und haben dann zwei volle Tage, um uns auf Augsburg vorzubereiten. Das ist ein ganz wichtiges Spiel, dass wir unbedingt gewinnen müssen.“

Max Kruse: „Wir können heute mitnehmen, dass wir sehr gut gespielt haben und wir uns endlich belohnt haben. Heute Abend dürfen wir etwas feiern, aber ab morgen liegt der Fokus auf Augsburg. Das ist ein enorm wichtiges Spiel.“

Maximilian Eggestein: „Wir haben uns heute endlich belohnt. Jetzt müssen wir das auch in der Bundesliga beweisen. Am Sonntag haben wir gegen Augsburg direkt die Chance dazu.“

Nuri Sahin: „Das Spiel heute muss uns einen Schub für die Bundesliga geben. Die Mannschaft hat bewiesen, dass wir kein Mentalitätsproblem haben. Wir müssen jede Woche aufs Neue uns unsere Leistung erarbeiten. Am Sonntag haben wir die nächste schwierige Aufgabe vor der Brust.“