„Wenn es dich glücklich macht, dann mach’ es“

Claudio Pizarro in Episode III des neuen Werder-Podcast

Claudio Pizarros einmalige Karriere führte den Ausnahmekönner nun bereits zum vierten Mal zum SV Werder (Foto: Nordphoto).
Profis
Mittwoch, 05.09.2018 // 18:44 Uhr

von Maximilian Hendel

Unzählige Jugendliche auf der ganzen Welt verfolgen den Traum von einer großen Karriere im Profifußball. Doch mögen sie noch so talentiert sein und verheißungsvoll durch ihre Nachwuchszeit gehen, nur für die Allerwenigsten erfüllt er sich. Wie so viele andere Eltern vor und nach ihr beschlich daher auch Claudio Pizarros Mutter einst ein eher mulmiges Gefühl, als ihr Sohn gerade erst mit dem Schulabschluss in der Tasche nun unbedingt diesen unberechenbaren Weg ausprobieren wollte. Eigentlich hätte sie viel lieber gesehen, „dass ich studiere“, verrät Pizarro in der dritten Episode des neuen – von Media Markt präsentierten – „Werder-Podcasts“ aus jener wegweisenden Unterredung im Elternhaus.

Es brauchte dann schon das ultimative Argument, um sie doch noch umzustimmen. „Das ist mein Leben, ich will Fußball spielen und werde natürlich versuchen, ein Guter zu sein“, flehte der ambitionierte Filius in der Erinnerung des heute fast 40-jährigen Ausnahmeangreifers. Damit war der mütterliche Widerstand endgültig gebrochen: „Wenn es dich glücklich macht, dann mach’ es“, gab sie ihm mit auf die Reise, auf der er nicht nur ein Guter, sondern einer der Allerbesten werden sollte, die jemals für Werder aufgelaufen sind. Nach einem vielversprechenden Beginn bei Deportivo Pesquero und Allianza Lima in der heimischen ersten Liga ging es 1999 über den Atlantik. Einige europäische Klubs hatten bereits ein Auge auf diesen schlitzohrigen, kaltschnäuzigen und hoch veranlagten Mittelstürmer geworfen.

Das längste Durchhaltevermögen im Verhandlungsmarathon mit Allianza Lima bewiesen glücklicherweise die damaligen Verantwortlichen des SV Werder. Noch am Flughafen sicherten sich Jürgen Born und Klaus Allofs die Unterschrift des gerade 20-Jährigen. Dass dafür zuvor unter anderem auch das ein oder andere Gläschen Pisco Sour mit seinem Vater und dem Berater zuträglich gewesen sei, ist nur eine von so vielen erinnerungswürdigen Anekdoten im Zuge der Verpflichtung des Hoffnungsträgers. „Ich habe auch schon gehört, dass die natürlich viel Spaß gehabt und ein bisschen gefeiert haben, als ich am Ende hierher kommen konnte“, weiß Pizarro. Auch der Rest besitzt längst einen festen Platz in den Annalen der Grün-Weißen. Werders Torschützenbester und der ausländische Rekordspieler im deutschen Fußballoberhaus hat auch nach gegenwärtig 448 Bundesligaspielen mit 192 Toren (104 für den SVW) noch längst nicht genug.

Wie all das während seiner jetzt schon mehr als zwei Karrierejahrzehnte so kommen konnte, wer dazu beigetragen hat, was als nächstes vielleicht ansteht und vor allem, ob Claudio Pizarro wirklich auch mal schlechte Laune versprüht, davon erfahrt ihr in der aktuellen Folge des „Werder-Podcasts“ - dem neuen Audio-Medium in der grün-weißen Online-Familie. Der Podcast verbindet die schönste Nebensache der Welt mit dem geilsten Verein der Welt. Hier wird nicht nur über alles, was das grün-weiße Herz höher schlagen lässt, sondern auch mit Werder gesprochen. Die neue Episode gibt es auf dem offiziellen Soundcloud-Profil, dem iTunes-Account und dem Spotify-Kanal des SV Werder. Hört mal rein!

 

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