„Werder ist wie eine große Familie“

JOHANNES EGGESTEIN IN EPISODE #14 DES WERDER-PODCAST

Opas Traum hat sich erfüllt - Johannes und Maximilian Eggestein gemeinsam im Weser-Stadion für den SVW (Foto: Nordphoto).
Podcast
Donnerstag, 06.12.2018 // 08:00 Uhr

von Maximilian Hendel

Jetzt leuchtet einem im Nachhinein vielleicht noch etwas mehr ein, warum sich Maximilian Eggestein bei seinem Gastauftritt vor gut zwei Monaten im – von Technikpartner Media Markt präsentierten – WERDER-PODCAST wohl gewünscht haben könnte, mal für einen Tag in die Haut seines Bruders zu schlüpfen. Denn Johannes führt in der aktuellen Episode des offiziellen grün-weißen Audiomediums gleich mehrere wohlüberlegte Argumente ins Feld, dass es durchaus hilfreich war und weiterhin ist, der eineinhalb Jahre jüngere der beiden im niedersächsischen Garbsen aufgewachsenen Eggesteins zu sein.

„Wir sind eigentlich fast den ganzen Tag zusammen, deswegen würde ich mich gerne mal aus anderer Sicht betrachten und erfahren, ob es wirklich so schlimm ist“, unkte der Mittelfeldspieler Anfang Oktober frotzelnd am Mikrofon von Moderator Markus Biereichel. Selbstverständlich ist es das nicht, ganz im Gegenteil, und beginnt schon bei den noch eher ungleich gewichteten Talenten in der Küche. Bestes Beispiel – die hausgemachte Lasagne nach mütterlichem Rezept. „Meine Mama macht sie perfekt, mein Bruder steht kurz davor. Er kann sie echt fast genauso gut, das ist schon eine 1 minus“, schwärmt der Angreifer neidlos über die Kochkünste des Erstgeborenen.

Er betont jedoch umgehend: „Was immer ein bisschen untergeht; ich kann auch kochen. Wenn Maxi nicht da ist, dann mache ich mir auch schon selber was Leckeres. Dennoch muss man schon sagen, mein Bruder kann das deutlich besser“, gesteht Johannes. Da passt es übrigens vorzüglich, dass beide rein zufällig Tür an Tür nebeneinander wohnen. Genauso naheliegend war es, sich auch am beeindruckenden Werdegang des Älteren zu orientieren – gerade in neuen und ungewohnten Situationen.


„Dadurch dass er mir schon etwas berichten konnte und ich es fast hautnah miterlebt habe, ist es im Alltagsleben und im Fußball natürlich ein kleiner Vorteil gewesen. Ich hatte ein Stück weit mehr Erfahrung als Maxi in meinem Alter“, erläutert der Angreifer. Nicht zuletzt fanden sie bei Werder ein von Anfang an entsprechend förderndes Umfeld vor. Maximilian wechselte 2011 vom gemeinsamen Jugendverein TSV Havelse ins Internat des SVW, Johannes folgte ihm 2013 im Alter von 15 Jahren. „Ich kannte die Gegebenheiten, die Personen und wurde super aufgenommen“, erinnert sich der jüngere Eggestein.

Der 20-Jährige unterstreicht zudem: „Werder muss man sich wie eine große Familie vorstellen, es ist in der Tat so. Ich glaube, ich kann da auch für meinen Bruder sprechen, dass wir uns hier in der Stadt und im Verein immer sehr wohl gefühlt haben. Wenn man sich nicht wohl fühlt, kann man auch keine Leistung zeigen.“ Obendrein wusste er immer ein offenes Ohr bei den Trainern und Verantwortlichen des Leistungszentrums. „Ich hatte in meiner Jugendzeit immer Ansprechpartner, mit denen ich mich austauschen konnte, von denen ich Feedback bekommen habe. Ich wusste immer, wo ich stehe und wo ich mich noch verbessern kann“, bekräftigt Johannes.

Wie hieß eigentlich früher das Lieblingsteam der beiden Brüder bei FIFA auf der Playstation, welcher legendäre Künstler darf auf keiner seiner Playlisten fehlen, wie ist das so mit dem Putzen in der ersten eigenen Wohnung und erinnert sich noch jemand an Disney’s Fillmore? Johannes Eggestein mit Sicherheit! Davon und noch viel mehr erfahrt ihr in Episode #14 des WERDER-PODCAST mit dem jungen Offensivmann des Bundesliga-Teams. Der Podcast verbindet die schönste Nebensache der Welt mit dem geilsten Verein der Welt. Hier wird nicht nur über alles geredet, was das grün-weiße Herz höher schlagen lässt, sondern wir sprechen mit Werder. Die neue Folge gibt es auf dem offiziellen Soundcloud-Profil, dem iTunes-Account und dem Spotify-Kanal des SVW.

 

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