Neue Optionen für die notwendige Varianz

Florian Kohfeldt freut sich auf das FCN-Spiel und die ihm zur Verfügung stehenden Optionen (Foto: nordphoto).
Profis
Freitag, 14.09.2018 // 14:31 Uhr

Von Daniel Gerdes

Cheftrainer Florian Kohfeldt strahlt Vorfreude aus. Vorfreude auf das ihm zur Verfügung stehende Spieler-Ensemble, aus dem er für Sonntagnachmittag 18 voll motivierte Werder-Profis auswählen muss, die das zweite Saison-Heimspiel im Weser-Stadion bestreiten werden. Rar gesät sind seine Optionen keineswegs. Sowohl in der Defensive als auch im offensiven Mannschaftsteil sind die ohnehin schon starken Konkurrenzkämpfe noch intensiver geworden.

Jiri Pavlenka kehrt zurück, Nuri Şahin erhöht die grün-weiße Mittelfeld-Varianz und auf den offensiven Außenpositionen brennt der Siegtorschütze aus Frankfurt, Milot Rashica, auf seinen ersten Startelfeinsatz der Saison. Mehr Optionen für Cheftrainer Kohfeldt. Die Qual der Wahl? Mitnichten. „Schöner Luxus“, wie der Werder-Coach konstatiert. Er gibt auch ein kleines Personalupdate: „Pavlas wird vorbehaltlich der beiden Trainingseinheiten wieder im Tor stehen, die aus der Länderspielpause zurückgekehrten Profis trainieren wieder mit.“ Gute Aussichten und eine Fülle an Varianten, mit denen Florian Kohfeldt für das Nürnberg-Spiel aufwarten kann.

Mit einem Lächeln zurück auf dem Trainingsplatz: Jiri Pavlenka (Foto: nordphoto).

Auch Neuzugang Nuri Şahin, der sich in der Länderspielpause in den beiden Testspielen gegen den FC Emmen (1:2) und den SV Meppen (5:2) in 164 von 180 möglichen Spielminuten zeigen konnte, ist einer der angesprochenen Alternativen. „Nuri ist vom Potenzial her definitiv ein Startelfkandidat, aber das sind auch die 17 bis 18 anderen Profis, mit denen ich Tag für Tag hier arbeite“, so Kohfeldt angesprochen auf einen möglichen Şahin-Startelfeinsatz gegen Nürnberg.

Der Kohfeldt‘sche Matchplan wird auch an diesem Wochenende wieder individuell auf den Gegner angepasst sein: „Gegen Nürnberg brauchen wir eine Mischung von Spielertypen und da liegt es dann an mir zu entscheiden, wer gegen genau diesen Gegner als Gruppe am besten funktioniert. Durch den breiten Kader haben wir jede Woche die Möglichkeit, auf Formwellen zu reagieren und den Kader dahingehend anzupassen“. Ein „schöner Luxus“ also, der den Werder-Cheftrainer einerseits vor schwierige Entscheidungen stellt, mit dem er andererseits aufgrund der gestiegenen Unberechenbarkeit aber „sehr gut leben“ kann.