Kaum Blessuren, voller Kader

Osako nur unter körperlichen Gesichtspunkten eine Option
Philipp Bargfrede steht dem Werder-Coach nach seiner Gelbsperre in der Liga wieder zur Verfügung (Foto: nph).
Profis
Montag, 04.02.2019 / 10:19 Uhr

Der Abstand ist kurz. Bereits drei Tage nach dem enttäuschenden 1:1 in Nürnberg steht Werder wieder auf dem Platz. Cheftrainer Florian Kohfeldt kann für das DFB-Pokal-Achtelfinale in Dortmund aber auf die komplette Breite des Kaders bauen. „Wir haben kaum Blessuren aus dem Nürnberg-Spiel mitbekommen. Wir können aus spieltaktischen Gründen aufstellen und müssen nicht aus Verletzungsgründen aufstellen“, sagte der Werder-Coach zu Wochenbeginn.

Wieder zurückgreifen kann das Trainerteam auf Philipp Bargfrede, der in der Liga gelbgesperrt fehlte. Ob der Rückkehrer oder Nuri Sahin in der Startelf stehen werde, ließ Kohfeldt offen. "Beide werden im Kader stehen", so der Cheftrainer auf der Pressekonferenz vor dem Achtelfinale.

Eher unwahrscheinlich ist ein Einsatz von Yuya Osako, der zwar in guter Konstitution vom Asia-Cup zurückgekehrt ist, aber seit dem Ende der Hinrunde nicht mit den grün-weißen Teamkollegen trainiert hat. „Ich plane ihn für das Abschlusstraining vor dem Augsburg-Spiel fest ein. Es kann unter körperlichen, kräftemäßigen Gesichtspunkten eine Überlegung sein, ihn mitzunehmen. Aber da der Abstand zum Nürnberg-Spiel sehr kurz ist, werden wir beim Mannschaftstraining nicht viel sehen können und Yuya hat wochenlang nicht mit uns trainiert“, so der Cheftrainer.