Selbstkritisch und führungsstark

Hat seinen Fehler aus dem Mainz-Spiel längst abgehakt: Abwehrchef Niklas Moisander (Foto: DFL).
Profis
Mittwoch, 07.11.2018 // 15:26 Uhr

Von Alexander Werner

Niklas Moisander ist nicht mehr sauer. Dass ausgerechnet der zuvor schmerzlich vermisste Abwehrchef gegen Mainz vor dem 0:1 unglücklich aussah, kann Moisander mit all seiner Routine für sich einordnen und abhaken. „Ich habe die Flanke falsch eingeschätzt und war nach dem Spiel natürlich verärgert. Aber das Leben geht weiter und wir müssen jetzt nach vorne schauen“, sagt der Finne. 

Die Aufarbeitung der Partie ist abgeschlossen, am Mittwoch hat die Vorbereitung auf das kommende Wochenende begonnen. "Wir wissen, was wir falsch gemacht haben und was wir besser machen müssen“, erklärte der Verteidiger.

In der aktuellen Phase braucht es Führungsspieler, die eine Mannschaft aufbauen und auf die nächste Aufgabe vorbereiten können. Für Florian Kohfeldt ist Niklas Moisander einer dieser Führungsspieler (zur Extrameldung). Der Verteidiger nimmt die Rolle bewusst an. „Natürlich weiß ich, dass ich mit der Erfahrung aus mehreren Jahren wichtig bin für die Mannschaft und das will ich auch sein“, erklärte der 33-Jährige.

Am Samstag erwartet Moisander und Co. um 15.30 Uhr (ab 15.15 Uhr im betway Live Ticker auf WERDER.DE) mit Borussia Mönchengladbach ein absolutes Spitzenteam. Für Niklas Moisander ist vor allem wichtig, „dass wir am Samstag von der ersten Minute dabei sind.“ Des Weiteren wird das Spiel gegen Gladbach „ein guter Test für uns sein, denn wir wollen nach Europa. Das ist unser Ziel und das wissen auch alle. Wir müssen jetzt zeigen, dass wir auch dazugehören.“