Stolz und hoffnungsvoll

Felix Beijmo über Schwedens Chancen im Viertelfinale

Felix Beijmo ist stolz auf sein Heimatland und traut Schweden das Halbfinale zu (Foto: nordphoto).
Profis
Freitag, 06.07.2018 // 08:15 Uhr

Von Yannik Cischinsky

Felix Beijmo wird wieder vor dem TV sitzen und seinem Heimatland die Daumen drücken. Dieses Mal dann aus Bremen. Am Samstagnachmittag um 16 Uhr trifft Schweden auf England. Es ist das Viertelfinale der Weltmeisterschaft, der größte Erfolg der Skandinavier seit 1994. „Es ist unglaublich“, sagt Felix Beijmo. „Sie haben schon viel erreicht, aber ich glaube, sie können England schlagen und lange im Turnier bleiben.“

Werders Neuzugang ist „stolz“ auf die Mannschaft. „Ich bin stolz, ein Schwede zu sein“, sagt der 20-jährige Stockholmer. Für die Skandinavier kam der Rechtsverteidiger bis dato bei den U 19-Junioren zum Einsatz, einen Blick ins Mannschaftsinnere kann Beijmo trotzdem werfen. „Sie haben einen einzigartigen Teamspirit. Jeder kämpft für den anderen“, sagt der Neu-Bremer. Vielleicht sei das ihr Geheimnis.

Wenn sie Samstag gewinnen, sind auch sie Legenden
Felix Beijmo

Für das Duell mit den Engländern pocht Beijmo auf die historisch gute Statistik. Nur zwei von zwölf Aufeinandertreffen konnten die ‚Three Lions‘ für sich entscheiden, bei Weltmeisterschaften trennten sich Schweden und England in der Gruppenphase zweimal unentschieden. Zudem hat Schweden in drei der vier bisherigen WM-Spiele kein Gegentor kassiert. „Es wird schwer gegen England, aber wenn sie gewinnen stehen wir im Halbfinale. Da kann alles passieren“, sagt Beijmo.

Schon jetzt werde die Mannschaft in seiner Heimat gefeiert. „Jeder unterstützt das Team. Sie sind eine Überraschung. Nicht viele haben damit gerechnet, dass sie die starke Gruppe überstehen oder sogar als Gruppenerster weiterkommen“, erklärt Beijmo. Bald-Teamkollege Ludwig Augustinsson und Co. hätten eine gute Chance, in die Geschichte einzugehen. „Das Team von 1994 sind heutzutage alles Legenden. Wenn die Mannschaft am Samstag gewinnt, dann sind auch sie Legenden.“