#Faktenfreitag

Fünf Fakten zu #FCASVW

Voller Energie: Jiri Pavlenka (Foto: nordphoto)
Profis
Freitag, 21.09.2018 // 17:43 Uhr

Von Niklas Behrend

Mund abputzen, besser machen, so war das Credo der laufenden Trainingswoche nach dieser 92. Minute gegen Nürnberg, die jeder Grün-Weiße am liebsten aus seinem Gedächtnis streichen würde. Es ist also besonders ausgebufft, diese dann hier wieder aufzuwärmen? Nicht wirklich, dennoch sei erwähnt: Der SVW reist am Samstag als ungeschlagener Siebtplatzierter zum FC Augsburg. So betrachtet, schmeckt der Saisonstart doch schon wieder viel besser. Um 15.30 Uhr wird die Partie dort freigegeben (ab 15.15 Uhr im betway Live-Ticker). Also: Lamentieren ist sowas von out und im wahrsten Sinne des Wortes von Vorgestern, während maximale grün-weiße Vorfreude auf den Spieltag das Motto für Samstag ist. Der SVW ist heiß auf drei Punkte an Spieltag vier, dem die obligatorischen fünf interessantesten Fakten zur Partie vorausgehen!

#NoRiskMoreFun: Harnik, Kruse oder doch wieder ein Sonntagsschuss von Eggestein, nur diesmal am Samstag? Manchmal stellt sich nicht die Frage, ob es etwas passiert, oder wann. Es geht nur darum, wer die Kirsche ins Netz jagt uuuund die gute Nachricht ist: Ein Bremer wird in jedem Fall treffen, denn in allen bisherigen sieben Auswärtspartien hat der SVW beim FCA getroffen. Darüber hinaus gab es noch nie ein torloses Remis im klein-großen Nord-Süd-Gipfel. Bereitmachen zum Jubeeeln!

#BisZurUnendlichkeitUndNochvielLänger: Oder war es weiter? Acht, egal. Die Unbesiegbar-Serie des SVW braucht jedenfalls aus Bremer Sicht niemals enden und mit mittlerweile sieben Partien ist sie ebenfalls auf eine beachtliche Größe angewachsen. Die letzte Pflichtspielniederlage für Kohfeldt und Co. setzte es Ende April beim VfB Stuttgart. Verdammt lang her…

#Leidensbrüder: Danach versenken wir das Ergebnis des letzten Wochenendes wirklich, wirklich am tiefsten Punkt der Weser, aber vorab noch ein Wort: So könnte man meinen, Pavlenka und Co. wären psychologisch im Nachteil im Duell mit den Fuggerstädtern wegen des Last-Minute Gegentreffers gegen den Club. Weit gefehlt liebe Lebenslangen. Für den FCA kam es am letzten Wochenende noch dicker, denn die bayrischen Schwaben gingen zunächst relativ spät in Mainz in Führung. Nämlich in Spielminute 82 und gingen am Ende nicht nur nicht als Sieger, sondern als Verlierer vom Platz, denn der FSV drehte die Partie noch komplett. 2:1 hieß es am Ende! Auaa!

#GuteBesserung: Werder leidet immer wieder drunter. Der Torvirus heißt Gregoritsch und schlägt immer wieder zu. In sechs Partien traf der Österreicher im Dienst des FCA sechsmal. Selbstredend ist Grün-Weiß der absolute Lieblingsgegner des ehemaligen Bochumers. Doch das Gegenmittel schien gefunden. Es ist groß und heißt Sebastian Langkamp. Der Abwehrhüne, der selbst zwei Jahren im Dienst der Schwaben stand, blieb in allen sieben Partien gegen seinen Ex-Club ungeschlagen. Ferner traf Gregoritsch in der Hinrunde der letzten Saison noch doppelt für den FCA am Osterdeich. Im Rückspiel, Langkamp war da schon mit Raute auf der Brust unterwegs, jedoch nicht. Zudem gewann Werder 3:1. Am Samstag kann Werders Langer nicht dabei sein. Er bleibt in Bremen, wird seinen Kollegen jedoch die besten Tipps mit auf den Weg gegeben haben, wie sie den Torvirus am besten behandeln.

#NettDasTreppchen: Da ist er drauf, da soll er bleiben. Seit 27 Partien ist Florian Kohfeldt nun Cheftrainer des SVW. In diesem Zeitraum sammelte Werder sehr gute 42 Punkte. Mehr holten nur die aktuellen Champions-League Teilnehmer aus München und Hoffenheim. Macht Platz drei für Werder in der Ära Kohfeldt und damit einen Podiumsplatz. Nette Aussicht hier oben!