Die nötige Lockerheit

Findet es wichtig, angesichts der aktuellen Situation nicht zu verkrampfen: Davy Klaassen (Archivfoto: nordphoto).
Profis
Dienstag, 13.11.2018 // 16:10 Uhr

Von Yannik Cischinsky

Die nötige Ablenkung fand Davy Klaassen mit der Familie. Am Samstagabend waren die Klaassens gemeinsam Essen – und das war bitter nötig. „Nach dem Spiel war ich sauer, aber es ist wichtig, dass wir nicht die ganze Woche schlecht gelaunt sind. Ich finde es wichtig, auch wieder locker zu werden“, so der Niederländer.

Klaassen will die Situation nach den drei Niederlagen in Folge nicht dramatisieren. „Krise ist ein zu großes Wort“, findet der 25-Jährige. „Wir haben eine schwierige Periode, aber das gibt es in fast jeder Saison und bei fast allen Teams.“ Mit Platz sieben ist Werder weiter in Schlagweite zu den internationalen Plätzen. Abgesehen von der ersten Halbzeit in Mainz zeigte Werder weitestgehend ansprechende Leistungen, wenngleich die objektive und ehrliche Analyse zeigt: zu viele individuelle Fehler kosteten gehörig Punkte.

So auch vor dem Gladbacher 1:0 am vergangenen Wochenende. Davy Klaassen und Martin Harnik wollten Dreierpacker Alassane Plea im Strafraum stoppen. Es misslang. „Einer von uns hätte wegbleiben, der andere den Zweikampf annehmen müssen“, gestand Klaassen, der trotzdem davor warnt, jetzt zu verkrampfen.

Für den laufstarken Mittelfeldmotor gibt es nur einen Weg, das Ergebnistal zu verlassen: mit Arbeit und Spaß. „Wir sind nicht hier, um nur Spaß zu machen. Wir kommen hierher um zu trainieren, aber das machen wir mit Spaß.“