Moin Sambou!

Vorbericht zum Test gegen Royal Antwerpen FC

Ist Stammspieler in Antwerpen: Sambou Yatabare (Foto: nordphoto).
Profis
Freitag, 05.01.2018 // 16:31 Uhr

Werder im Doppelpack heißt es am Sonntag. Gleich zwei Testspiele bestreiten die Grün-Weißen zum Abschluss der ersten Kalenderwoche im Süden Spaniens. Zunächst misst sich der SV Werder um 11 Uhr (ab 10.55 Uhr live bei WERDER.TV und Facebook) auf dem Platz des Mannschafsquartiers „La Finca Hotel Golf & Spa“ in Algorfa mit dem belgischen Erstligisten Royal Antwerpen FC. Anschließend macht sich der Werder-Tross zügig auf den Weg ins 30 km entfernte San Pedro del Pinatar, um dort um 15 Uhr (ab 14:55 Uhr live bei WERDER.TV) gegen Twente Enschede aus der niederländischen Eredivisie anzutreten. Beide Partien werden live auf WERDER.TV übertragen.

Am Sonntag heißt es für die Werder-Profis Trikots statt Leibchen (Foto: nordphoto).

Die Mannschaft aus der Diamantenstadt ist just seit dieser Saison wieder im Oberhaus des belgischen Fußballs vertreten. Als Zweitplatzierter stieg die Mannschaft mit dem königlichen Vereinsamen aus der zweiten Division in die „Jupiler Pro League“ auf. In der laufenden Spielzeit sorgen die Rot-Weißen dort für mächtig Furore. Nach 21 Spieltagen rangiert das Team von Cheftrainer Lazlo Bölöni auf dem vierten Tabellenplatz. Blickt man auf das Personal der Antwerpener, fällt natürlich ein Name sofort ins Auge. Sambou Yatabare ist für die laufende Spielzeit von Werder an die Belgier ausgeliehen. Der aus Mali stammende Mittelfeldmann ist in Antwerpen gesetzt und bestritt bisher 14 Spiele. Dabei gelangen Yatabare zwei Vorlagen und ein Treffer. Neben Yatabare trug auch Royals Innenverteidiger Jelle van Damme bereits das grün-Weiße Trikot. In der Saison 2005/2006 lief van Damme 10-Mal für den SVW auf und konnte dabei einen Ligatreffer gegen Borussia Mönchengladbach erzielen.

Florian Kohfeldt über die Personalplanung des Testspieltages:

„Der ein oder andere Block wird sicher zusammenspielen, aber ich behalte es mir vor, die Mannschaften zu mischen. Jeder Spieler soll die Möglichkeit bekommen, Rhythmus über 90 Minuten zu sammeln. Das ist das Ziel der beiden Spiele."

"The Great Old"

Der Fußballclub aus Antwerpen kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Genauer gesagt auf die Größte des Landes. Bereits im Jahr 1880 gründete sich der Verein, der im „Bosuilstadion“ beheimatet ist. Daraus resultiert auch der Spitzname „The Great Old“. Neben vier Meisterschaften und zwei Pokalsiegen, standen die Rot-Weißen 1993 im Finale des Europapokal der Pokalsieger im legendären Wembley-Stadion. Zwar unterlagen die Royalen dem AC Parma mit 1:3, dennoch schrieb der Finaleinzug belgische Fußballgeschichte. Denn seit den Antwerpenern ist keine belgische Mannschaft mehr in das Finale eines europäischen Wettbewerbs eingezogen.

 

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