Macht ein Fest draus!

Vorbericht zum Pokal-Achtelfinale gegen Freiburg

Für das Pokalspiel gegen die Breisgauer ganz sicher eine Option: Ishak Belfodil (Foto: nordphoto).
Profis
Montag, 18.12.2017 // 17:38 Uhr

Zusammengestellt von WERDER.DE und OPTA

Flutlicht, Mittwochabend, Achtelfinale am Osterdeich! Um 18.30 Uhr trifft der SV Werder im DFB-Pokal auf den SC Freiburg (ab 18.15 Uhr im betway Live-Ticker) und möchte durch einen Sieg im letzten Spiel des Jahres in die Runde der letzten acht Mannschaften einziehen, sich mit einem positiven Gefühl in die besinnlichen Weihnachtstage verabschieden. Vor der Besinnlichkeit wartet mit den Breisgauern ein Gegner, der dem SVW alles abverlangen möchte. Ein K.O Spiel, für das Werder alle Kräfte bündeln muss und will.

Die letzten Duelle: Wenig spektakulär was die Torausbeute angeht, sogar maximal ernüchternd könnte man sagen, war das Hinspiel der laufenden Saison gegen die Freiburger. Null Treffer bekamen die Zuschauer am Osterdeich beim Unentschieden zu sehen. Deutlich interessanter war da schon das Rückspiel der vergangen Saison. Werder schlug die Breisgauer auswärts nach einem spektakulären Schlagabtausch mit 5:2. „Man of the Match“ war dabei zweifelsohne die grün-weiße Nummer sechs, Thomas Delaney. Der Däne erzielte gleich drei Treffer gegen den Sport-Club. Die zwei weiteren Werder-Buden gingen auf das Konto von Fin Bartels und Max Kruse (jetzt Highlights anschauen!)

Auf Ex-Werderaner Nils Petersen werden die Grün-Weißen sicher ein besonderes Augenmerk legen (Foto: nordphoto).

Der Coach über Freiburg: Cheftrainer Florian Kohfeldt erwartet einen äußerst laufintensiven Pokalabend am Osterdeich und einen Gegner, gegen den es eine große Herausforderung sein wird, die entscheidenden Lücken in den Verteidigungsketten zu finden. „Sie stehen sehr kompakt und legen sehr viel Wert auf taktische Abläufe im Defensivverhalten. Auffällig ist beispielsweise, wie eng sie verschieben. Für uns bedeutet das: Wir müssen sie konsequent bespielen und uns einen guten Plan ausdenken.“ Doch auch im Offensivbereich hat Kohfeldt einige Muster im Freiburger Spiel erkannt. „Sie kommen oft über die Flügel, aber was man vielleicht eher wenige erwarten würde und doch zutrifft ist: Freiburg operiert oftmals mit zweiten Bällen, was natürlich auch mit der Präsenz von Nils Petersen im Zentrum zusammenhängt“, so der Bremer Cheftrainer.

Der Rückkehrer in Torlaune: Sechs Hütten in den letzten drei Spielen für die Freiburger - Ex-Werderaner Nils Petersen zeigt sich derzeit in bestechender Form. Das haben selbstverständlich auch sein ehemaliger Teamkollege Philipp Bargfrede und Coach Florian Kohfeldt registriert. „Er ist ein klassischer Stürmer, den man in Phasen der Partie wenig sieht, der dann aber blitzschnell zuschlagen kann. Wir müssen hellwach sein“, mahnt Bargfrede. Sein Trainer fügt anschließend an: „Grundsätzlich freut es mich für Nils, wie es gerade für ihn läuft. Mittwoch versuchen wir diesen Lauf zu unterbrechen. Das werden wir im gesamten Defensivverbund lösen“, bremst der Chefcoach die Hoffnungen des Freiburgers auch gegen die Werderaner zur Entfaltung zu kommen.

Hielt im Liga-Hinspiel das 0:0-Unentschieden fest: Jiri Pavlenka (Foto: nordphoto).

Die Pokalstimmung: Für Florian Kohfeldt wird es das erste Spiel als Cheftrainer in diesem Wettbewerb sein. Werders Geschäftsführer Sport, Frank Baumann, hingegen darf sich mit 39 Partien und zwei Finalsiegen als wahrhaftiger Pokal-Experte bezeichnen. „Trotzdem ist es nicht so, dass ich den Spielern aktiv von meinen Erlebnissen berichte. Sie wissen selbst, was für eine großartige Tradition wir in diesem Wettbewerb haben“, so Baumann. Dennoch macht der ehemalige deutsche Nationalspieler keinen Hehl aus seiner Begeisterung für diesen Wettbewerb, der für Werder auf verschiedenen Ebenen lukrativ ist: „Zum Einen kann man in diesem Wettbewerb relativ schnell sehr weit kommen und ein Finale spielen, das ist ein fantastisches Ereignis. Zum Anderen gibt es natürlich auch die wirtschaftliche Komponenten, die den Pokalwettbewerb interessant machen." Auch Werders Mittelfeldstratege Philipp Bargfrede freut sich auf das Pokalerlebnis. „Ich habe auch schon ein Finale spielen dürfen und das nochmal zu erleben, ist natürlich eine große Motivation. Aber erstmal konzentrieren wir uns jetzt nur auf den Einzug in das Viertelfinale. Das ist für uns auch eine gute Möglichkeit, die Hinrunde versöhnlich zu beschließen und uns allen eine Freude zu machen“, ergänzt Bargfrede.

Der Schiedsrichter: Für Recht und Ordnung auf dem Feld wird am Mittwoch der Unparteiische Guido Winkmann sorgen. Der vom Niederrhein stammende Polizeibeamte ist seit 2008 Bundesliga-Schiedsrichter und leitete bis dato 118 Spiele in der höchsten deutsche Spielklasse. Assistieren werden Winkmann Christian Bandurski und Arno Blos an der Fahne. Komplettiert wird das Quartett durch den vierten Offiziellen Rene Rohde. Einen Videoassistenten gibt es im Pokal erst ab dem Viertelfinale.

Ich hab Pokalfieber: Genau in diesem äußerst erstrebenswerten Gemütszustand befinden sich bis dato rund 30.000 grün-weiße Anhänger. Das heißt im Umkehrschluss: Es gibt noch genug Karten. Also, nach der Arbeit oder dem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt noch an den Osterdeich und die grandiose Atmosphäre im schönsten Stadion der Welt genießen. Die Tickets gibt es hier! Online, im Ticketcenter am Weser-Stadion oder telefonisch unter 0421 - 43 45 90!

Das ganze Paket: Für alle Grün-Weißen auf Ballhöhe! Ab 18.15 Uhr berichtet WERDER.DE mit dem betway Live-Ticker vom Osterdeich! Zudem können alle Werderaner das Achtelfinale gegen die Breisgauer unmittelbar nach Spielende re-live sowie ebenfalls kurz nach Abpfiff die Highlights der Begegnung bei WERDER.TV verfolgen.