Alles anders in Frankfurt?

Vorbericht zum Spiel gegen Eintracht Frankfurt

Auf Maximilian Eggestein und seine Teamkollegen wartet mit Frankfurt ein schwerer Gegner (Foto: nordphoto).
Profis
Donnerstag, 02.11.2017 // 12:04 Uhr

Zusammengestellt von OPTA und WERDER.DE

Vieles wird anders sein am Freitagabend in Frankfurt. Florian Kohfeldt wird die Werderaner erstmals in verantwortlicher Funktion am Spielfeldrand coachen – und soll den Grün-Weißen beim schweren und wichtigen Auswärtsspiel gegen die Eintracht einen Impuls geben. Seit vier Spielen ist die SGE in der Liga ungeschlagen, Werder dagegen auch nach zehn Spieltagen noch ohne Sieg. Doch auch das ändert sich hoffentlich am Freitagabend ab 20.30 Uhr (ab 20.15 im betway Live-Ticker). 

Die letzten Duelle: Gegen die Eintracht will es einfach nicht klappen. Nur zwei der jüngsten 14 Bundesliga-Duelle mit Frankfurt konnte Werder gewinnen. Auch in der vergangenen Saison reichte es nicht für einen Dreier. Bei der 1:2-Heimniederlage im Weser-Stadion kassierten die Grün-Weißen in der letzten Spielminute den entscheidenden Gegentreffer (zum Spielbericht), in der Rückrunde schafften Bartels, Kruse und Co. trotz sensationeller Siegesserie, breiter Brust und 2:0-Pausenführung am Ende nur ein Remis (zum Spielbericht). Am Freitag ist es Zeit für einen Sieg!

Fin Bartels könnte gegen Eintracht Frankfurt sein 100. Bundesliga-Spiel für Werder machen (Foto: nordphoto).

Die drohende Sperre: Als erstem Werderaner droht Florian Kainz am 11. Spieltag eine Sperre. In den vergangenen sechs Partien sammelte der Österreicher vier Gelbe Karten. Aufpassen, Kainzi!

Das verschobene Jubiläum: Vergangenes Wochenende kam Fin Bartels nicht zum Zug, auf seinen 100. Bundesligaeinsatz im Werder-Trikot darf der 30-Jährige deshalb gegen die Eintracht erneut hoffen. Neben dem grün-weißen Jubiläum könnte der Ex-St.-Paulianer und Ex-Rostocker auch zu seinem 150. Bundesligaspiel überhaupt kommen.

Die Stimmen zum Spiel: „Wir werden am Freitag keine vor Selbstbewusstsein strotzende Mannschaft erleben“, verdeutlichte Florian Kohfeldt auf der Pressekonferenz am Mittwoch noch einmal die Ausgangslage. Es gelte einzig und allein, sich „vollkommen auf das Spiel zu fokussieren“, dann können man die Unsicherheit im Spielverlauf „herausspielen“, so der Coach: „Es bleibt uns nicht die Zeit, komplett neue Dinge zu tun. Unsere Mannschaft hat eine hohe individuelle Qualität, deshalb werden wir lediglich einige Dinge im Training zu akzentuieren. Wir brauchen die Sicherheit in der Spieleröffnung und in bestimmten Abläufen zurück.“ Den Gegner erwartet Kohfeldt sehr aggressiv. „Sie spielen ein gutes Pressing und haben viele zweikampfstarke Spieler in ihren Reihen.“

Der Schiedsrichter: Zum zweiten Mal in dieser Spielzeit leitet der erst 28-jährige Benjamin Brand eine Bundesliga-Partie mit Werder-Beteiligung. Am 4. Spieltag war der Betriebswirts bereits Referee bei der knappen und unglücklichen 1:2-Niederlage im Weser-Stadion gegen Schalke 04. Trotz seines jungen Alters hat der Unterspiesheimer schon 26 Bundesliga-Spiele geleitet. Auch am Freitag wird ihm an der Linie assistiert von Robert Schröder und Frederik Assmuth. Vierter Offizieller ist Marco Fritz. Als Video-Assistent kommt Patrick Ittrich zum Einsatz.

Das ganze Paket: Aus Frankfurt in die ganze Werder-Welt! Ab 20.15 Uhr berichtet WERDER.DE mit dem betway Live-Ticker aus der Commerzbank-Arena! Zudem können alle Werderaner die Partie unmittelbar nach Spielende re-live sowie ebenfalls kurz nach Abpfiff die Highlights der Begegnung bei WERDER.TV verfolgen.