Kohfeldt: "Optimal genutzt"

Fazit zum Trainingslager in Algorfa

Florian Kohfeldt konnte an der spanischen Costa Blanca akribisch mit seinen Spielern arbeiten (Foto: nordphoto).
Profis
Montag, 08.01.2018 // 12:14 Uhr

Ein letztes Mal Sonne tanken, dann geht es zurück in die winterlich-kalte Heimat. Für den SV Werder endet am Montagnachmittag das einwöchige Trainingslager in Algorfa. Um 16.50 Uhr hebt die Maschine vom Flughafen in Alicante gen Hansestadt ab und die Grün-Weißen bringen viele positive Erfahrungen von der Costa Blanca mit. „Ich habe das Gefühl, dass wir diese außergewöhnlich kurze Vorbereitungszeit, mit der ja keiner in der Bundesliga große Erfahrungswerte hat, optimal genutzt haben. Abschließend lässt sich das aber natürlich erst an den Ergebnissen der nächsten Spiele messen“, sagte Cheftrainer Florian Kohlfedt gegenüber WERDER.DE.

Der Cheftrainer zog ein positives Fazit, hob zugleich aber warnend den Finger. „Ich will nicht den Eindruck von Zufriedenheit aufkommen lassen. Selbst wenn das scheinbar optimal gelaufen ist, gibt es noch sehr viel zu besprechen und zu verbessern. Da werde ich mit meinem Trainerteam dranbleiben, das spürt die Mannschaft. Wir gehen mit einem guten Gefühl aus diesem Trainingslager, auch dank des Sieges gestern, aber Zufriedenheit ist tödlich“, so der 35-Jährige.

4:0-Sieg gegen Twente Enschede - jetzt die Highlights anschauen (Foto: nordphoto).

Auf dem Übungsgelände in den kargen Hügeln um die Ortschaft Algorfa fanden die Werderaner perfekte Bedingungen vor. „Für mich war es ganz wichtig, mit der Mannschaft rauszukommen, um Inhalte in Ruhe einzustudieren. Darüber hinaus konnten wir viele Einzelgespräche führen, viele Videositzungen abhalten und die Theorie verinnerlichen“, führte Kohfeldt aus. In den Augen des Coaches hätten alle Akteure ihre Chance genutzt, erneut lobte er auch die Wissbegierigkeit seiner Mannschaft, mit der die vielen Inhalte aufgenommen wurden.

Für den einzigen kleinen Wermutstropfen sorgten die Verletzungen, die die Absage des Testspiels gegen Royal Antwerpen nach sich zogen. „Die Verletzungen sind nicht so schlimm und kamen zu einem Zeitpunkt, als wir die wichtigen Inhalte schon trainiert hatten. Alle Spieler konnten die taktischen Einheiten absolvieren“, betonte Kohfeldt, der sich optimistisch zeigte. „Auch wenn natürlich alle Verletzungen individuell zu bewerten sind, habe ich bei allen die Hoffnung, dass sie uns gegen Hoffenheim zur Verfügung stehen“, so Kohfeldt.

Bei Thomas Delaney müsste es „mit ziemlicher Sicherheit“ klappen. Der Däne hat eine Muskelverletzung in der Wade, aber keinen Strukturschaden. Während das Trainerteam bei Ishak Belfodil „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ auf einen Wiedereinstieg am Mittwoch rechnen könne, müsse man Aron Jóhannsson abwarten, wie das Innenband im Knie reagiert.

 

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