Ein überragendes Gefühl

Erleichterung pur: Nach dem Schlusspfiff feierten alle den 39. Derbyerfolg (Foto: nordphoto).
Profis
Sonntag, 25.02.2018 // 09:46 Uhr

Von Yannik Cischinsky, Dominik Kupilas und Daniel Gerdes

Derbytage sind Feiertage, das hatte Cheftrainer Florian Kohfeldt schon vor dem 108. Nordderby zu Protokoll gegeben. Und mit dem knappen, aber unter dem Strich verdienten 1:0-Heimsieg im Rücken fällt dieser Feiertag um einiges fröhlicher aus. „Das ist ein überragendes Gefühl“, sagte Max Kruse nach dem Schlusspfiff. Die Erleichterung war ihm und den Mitspielern anzumerken. Einen „Sieg für die ganze Stadt“, bejubelte Matchwinner Ishak Belfodil, der am Ende doch nicht als Torschütze des 1:0 geführt wurde.

In welcher Ekstase sich das Weser-Stadion nach dem befreienden 1:0-Treffer, der Rick van Drongelen zugeschrieben wurde, kurz vor Schluss befand, wird Niklas Moisander nie vergessen. Für den Finnen war es das zweite Derby vor eigenem Publikum – und der zweite Derbyerfolg. „Dieser Sieg bedeutet sehr viel. Die Rivalität ist groß, das hat man heute wieder gemerkt. Die Atmosphäre war einfach geil, dieses Derby ist geil. Es ist ein sehr gutes Gefühl, denn wir wissen, wie wichtig dieser Sieg für die Stadt und die Menschen in Bremen ist“, zeigte sich der Abwehrchef begeistert.

Für Moisander sind die Derbys „die besten Spiele“, die Momente, für die man Fußball spielt. Für einen Abend lang in einer kurzen Woche, an dessen Ende bereits am Freitag das Auswärtsspiel in Gladbach auf dem Terminplan steht, durften sich alle Werderaner freuen. „Ein Derbysieg ist einfach ein absolutes geiles Gefühl. Wirklich toll. In der zweiten Halbzeit haben wir uns dieses Gefühl verdient“, so Maximilian Eggestein. Ein Gefühl, das Fans und Spieler, das alle Bremer an diesem Abend eint.

 

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