Kapsel- und Bänderverletzung bei Michael Zetterer

Verletzte sich am Freitag an der linken Hand: Torhüter Michael Zetterer (Foto: nordphoto).
Profis
Montag, 25.07.2016 // 12:44 Uhr

Aus dem Zillertal berichten Dominik Kupilas und Yannik Cischinsky

Werder-Keeper Michael Zetterer fällt mit einer Kapsel- und Bänderverletzung in der linken Hand vorerst aus. Das ergab eine eingehende Untersuchung in Stuttgart. Der Schlussmann hatte sich die Verletzung gleich in der ersten Einheit im Zillertal am Freitag zugezogen. Zur Erleichterung aller handelt es sich bei dem 21-Jährigen aber nicht um einen erneuten Kahnbeinbruch.

„Die Hand wird jetzt für eine Woche mit Hilfe einer Schiene ruhig gestellt, anschließend muss er für einige Wochen pausieren. Es ist wichtig, dass nichts am Knochen kaputt gegangen ist“, erklärte Frank Baumann am Montagmittag. Auch bei vier weiteren Personalien betrieb der Geschäftsführer Sport Aufklärung.

Santiago García fehlt momentan aufgrund muskulärer Probleme. „Er wird beim Testspiel gegen Huddersfield am Dienstag voraussichtlich geschont“, so Baumann. Claudio Pizarro, der am Montag am Rande des Trainings für sich arbeitete, hat ebenfalls leichte muskuläre Probleme und bekommt „eine individuelle Trainingssteuerung, die auch schon in der letzten Saison gut funktioniert“ habe. Ein Einsatz gegen Huddersfield ist bei dem Peruaner möglich.

Einen kurzen Schreckmoment gab es zu Wochenbeginn auf dem Rasen des Parkstadions aber auch noch. Zlatko Junuzovic musste nach einem Schlag auf den Fuß kurz behandelt werden, kurz darauf stand der Österreicher jedoch schon wieder auf dem Platz und absolvierte Steigerungsläufe. Baumann konnte deshalb schnell Entwarnung geben. „Einen weiteren Verletzten könnten wir wirklich nicht gebrauchen, aber bei Juno sieht es zum Glück nicht so schlimm aus. Nach dem ersten kleinen Schreck sind wir natürlich erleichtert, dass es nichts Ernstes ist“, erklärte Baumann. Sambou Yatabaré nahm unterdessen zum ersten Mal wieder vollständig am Mannschaftstraining teil. "Das war eine sehr intensive Einheit. Wir müssen jetzt abwarten, wie Sambou die Belastung verkraftet hat", so Werders Geschäftsführer.