Die Zeit nutzen

Die verbliebenen Werder-Profis absolvierten eine intensive Laufeinheit (Foto: nordphoto).
Profis
Montag, 29.08.2016 // 16:50 Uhr

Von Maximilian Prasuhn

Es war ein übersichtlicher Tross, der am verregneten Montagnachmittag eine intensive Laufeinheit im Bürgerpark absolvierte. Mehr als ein Dutzend Spieler hatten sich am Wochenende auf den Weg zu ihren jeweiligen Nationalmannschaften gemacht, stehen Cheftrainer Viktor Skripnik vorerst nicht zur Verfügung. Erst Anfang nächster Woche kehren sie zurück, bis dahin arbeitet das Trainerteam mit den verbliebenen Spielern.

Der Vorteil an der Länderspielpause: Die Mannschaft hat Zeit. Bis zum nächsten Spiel sind es noch fast zwei Wochen und die Zeit, die sei laut Skripnik generell der "beste Doktor", um einen Saisonstart wie diesen zu verarbeiten. "Diese Woche wird durch die fehlenden Nationalspieler etwas ruhiger. Am Freitag haben wir noch ein Testspiel. Nächsten Montag kehren alle wieder zurück, dann können wir uns intensiver und konzentrierter auf das Heimspiel gegen Augsburg vorbereiten", sagte Skripnik gegenüber WERDER.TV. 

Für Skripnik muss bei seinen Spielern vor allem die Einstellung im Training stimmen (Foto: nordphoto).

Beim Stellenwert des ersten Heimspieles der neuen Saison untertrieb Skripnik nicht. Das Spiel gegen Augsburg sei schon "ein Finale", formulierte Werders Coach nach dem Spiel gegen die Bayern. Ein Finale am zweiten Spieltag, das klingt zunächst einmal verfrüht. Skripnik will mit dieser Aussage allerdings an die Einstellung seiner Spieler bis zur Partie gegen die Fuggerstädter appellieren. "Wir müssen uns in den nächsten beiden Wochen so vorbereiten, als wäre das ein Finale", erklärte Skripnik am Montag. 

Das sieht Kapitän Clemens Fritz ähnlich. "Wir müssen uns konzentriert auf das Spiel vorbereiten. Das Selbstvertrauen, das durch die Auftritte in Lotte und München verloren gegangen ist, müssen wir uns durch positive Trainingseinheiten zurückarbeiten", so Fritz und ergänzt "schließlich haben wir einiges wiedergutzumachen."