Ohne zehn, mit Elan

Sextett mit Sonderprogramm, Gnabry individuell

Die nächste Herausforderung fest im Blick: Izet Hajrovic und Co. (Foto: nordphoto).
Profis
Dienstag, 18.10.2016 // 12:59 Uhr

Von David Steinkuhl

Für den geneigten Fan, der am Dienstagvormittag die erste Einheit der Werder-Profis mitverfolgte, dürften sich einige Fragen aufgeworfen haben. Gleich zehn Spieler, die in den letzten Wochen regelmäßig auf dem Trainingsplatz standen, suchte man am Dienstagmorgen vergeblich. Der Großteil davon hielt sich im Kraftraum in den Katakomben auf. Theodor Gebre Selassie, Lamine Sané, Niklas Moisander und Santiago García, also die gesamte SVW-Viererkette aus dem vergangenen Spiel gegen Leverkusen, sowie die beiden zentralen Mittelfeldspieler Clemens Fritz und Zlatko Junuzovic arbeiteten an ihrer Physis und nahmen an einem Muskelaufbauprogramm teil. Alle sechs kehren am Dienstagnachmittag zurück auf den Platz. Serge Gnabry, der sich gegen Bayer eine Wirbelprellung zuzog, arbeitete ebenfalls individuell im Stadioninneren.

Darüber hinaus nicht am Training teil nahmen Fallou Diagne, Sambou Yatabaré und Maximilian Eggestein. Das Trio wird bis zur nächsten Länderspielpause bei der U 23 der Grün-Weißen trainieren. „Wir haben uns unter sportlichen Gesichtspunkten dazu entschieden, die Trainingsgruppe etwas zu verkleinern, um effektiver an bestimmten Trainingsinhalten arbeiten zu können“, erklärte Cheftrainer Alexander Nouri. Diagne, Yatabaré und Eggestein können sich über engagierte Leistungen wieder für den Bundesliga-Kader empfehlen. „Die Tür ist selbstverständlich nicht zu. Wir stehen im engen Austausch mit dem Trainerteam der U 23“, so Nouri.

Wieder zurück im Kreise der Mannschaft sind Johannes Eggestein und Niklas Schmidt. Die beiden deutschen U 19-Nationalspieler, die während der Länderspielphase mit ihrem Auswahlteam in Albanien drei Spiele in sechs Tagen absolvierten, bekamen nach ihrer Rückkehr Mitte der letzten Woche einige Tage Pause, um sich von den Strapazen erholen zu können.

Nachdem das morgendliche Mannschaftstraining beendet war, betrat dann Philipp Bargfrede den Trainingsplatz. Im Rahmen seines Reha-Programms absolvierte der 27-Jährige kleine Koordinations- und Laufübungen.