Die Zeichen stehen gut

Claudio Pizarro und Philipp Bargfrede: Auf dem Trainingsplatz stehen sie schon zusammen, folgt Sonntag die gemeinsame Rückkehr auf den Bundesliga-Rasen? (Foto: nordphoto)
Profis
Dienstag, 15.11.2016 // 15:47 Uhr

Von Yannik Cischinsky

Mit einigen guten Nachrichten im Gepäck trat Cheftrainer Alexander Nouri am Dienstag vor die kleine Presserunde im Weser-Stadion. Kurz vor dem ersten Mannschaftstraining der Woche informierte Nouri über die Personalsituation bei den Grün-Weißen. Seine positiven Neuigkeiten: Claudio Pizarro und Philipp Bargfrede stehen ihm für die Trainingswoche zur Verfügung, bei Max Kruse ist der Werder-Coach ebenfalls optimistisch.

Pizarro habe nach seinem kurzfristigen Ausfall im Testspiel gegen Osnabrück aufgrund von leichten muskulären Problemen am Dienstagmorgen "getestet“ und grünes Licht gegeben. „Wir gehen davon aus, dass er voll belastbar ist“, so Nouri. Einen Einsatz gegen Frankfurt lässt der Werder-Coach offen. „Wir müssen schauen, was Sinn ergibt und im Interesse der Spieler handeln. Wir sind auch in den vergangenen Wochen sensibel und vernünftig mit seiner Verletzung umgegangen.“ 

Lamine Sané kann aktuell nur individuell im Kraftraum arbeiten (Foto: WERDER.DE).

Die gleiche Prämisse galt auch für Max Kruse und Philipp Bargfrede, die beide gegen Osnabrück ein hoffnungsvolles Comeback feierten. „Bei beiden müssen wir schauen, wie sie die Belastung vertragen. Wir sind aber sehr optimistisch“, sagte Nouri, der auch die von ihren Länderspielen zurückgekehrten Nationalspieler Izet Hajrovic und Thanos Petsos am Stadion begrüßen durfte. Beide arbeiteten regenerativ.

Wieder auf dem Platz standen am Dienstagnachmittag Florian Grillitsch, Zlatko Junuzovic und Milos Veljkovic, die allesamt ihre Länderspielreisen mit leichten Blessuren abgesagt hatten und in Bremen vollständig fit werden konnten. Bei einer dritten Dreiergruppe muss sich der grün-weiße Cheftrainer allerdings noch etwas gedulden. Luca Caldirola, Justin Eilers und Lamine Sané können weiterhin nur individuell trainieren. 

Ebenfalls noch nicht wieder im Mannschaftstraining ist Jaroslav Drobny. Bei dem Keeper müsse man "abwarten, wann es soweit ist", formulierte Nouri. Ob Mittwoch, Donnerstag oder zu einem späteren Zeitpunkt, das kläre sich noch, so Nouri weiter.