Kruse-Comeback im Mannschaftstraining

Pizarro weiterhin dabei

Nach Claudio Pizarro am Dienstag kehrte nun auch Max Kruse ins Mannschaftstraining zurück (Foto: nordphoto).
Profis
Mittwoch, 02.11.2016 // 15:04 Uhr

Von Dominik Kupilas und David Steinkuhl

Nächster Trainingstag, nächste gute Nachricht: Nach einem erfolgreich bestandenen Leistungstest am Morgen ist Max Kruse am Mittwochnachmittag wieder ins Mannschaftstraining des SV Werder eingestiegen und hat - wie auch Claudio Pizarro - Teile der Einheit mit den Kollegen absolviert.  „Max hat den unbändigen Willen uns sofort helfen zu wollen," erklärte Trainer Alexander Nouri gegenüber WERDER.TV, mahnte aber gleichzeitig auch zur Vorsicht: "Er war lange raus, deshalb müssen wir sensibel mit der Situation umgehen und schauen, dass die Bänder der Belastung standhalten." Kruse selbst bezeichnete seinen Einstieg als "Befreiung", auf die er lange hingearbeitet habe. "Die letzte Zeit war nicht einfach, umso glücklicher bin ich jetzt, wieder beim Team sein zu können," freute sich der Offensivspieler.

Erst am gestrigen Dienstag kehrte mit Claudio Pizarro bereits ein anderer Langzeitverletzter zurück auf den Platz. "Claudio hat die Teile der gestrigen Einheit, bei denen er mitgemacht hat, gut vertragen. Jetzt wollen wir nach und nach die Belastung steigern und den Anteil am Mannschaftstraining erhöhen," so Cheftrainer Nouri. An den Spielformen, die Nouri und sein Trainerteam auf Platz 11 durchführen ließen, nahm der Peruaner am Dienstag noch nicht teil. Währenddessen arbeitete er individuell mit Leistungsdiagnostiker Axel Dörrfuß auf dem Nebenplatz weiter. 

Trotz dessen ist Nouri voll des Lobes für den erfolgreichsten ausländischen Torschützen der Bundesliga-Geschichte. "Wir freuen uns, dass Claudio wieder mit uns auf dem Platz steht. Er hat eine total positive Ausstrahlung. Diese positive Haltung bringt er auch mit auf den Trainingsplatz und die Spieler orientieren sich an ihm", so der Bremer Coach.

Früher als für alle anderen endete am Dienstag bereits das Mannschaftstraining für Izet Hajrovic. Der Bosnier bekam einen Schlag auf den rechten Knöchel ab und wurde so zu einem vorzeitigen Abbruch gezwungen. Sein Trainer konnte die Zweifel über ein mögliches Fehlen im Training am Mittwochnachmittag aber ausschließen. "Izet ist hart im Nehmen, er hat heute Morgen nach einer Behandlung grünes Licht gegeben."

Und so lichten sich Tag für Tag die Reihen der verletzten Spieler und die Vorfreude auf die Arbeit mit dem kompletten Kader steigt. "Auf diesen Tag freuen wir uns alle, aber er ist leider noch nicht greifbar", so Nouri und erklärt: "Der Weg vom punktuellen Training zur Belastung einer kompletten Einheit braucht seine Zeit. Wir müssen deshalb weiterhin geduldig sein."

Dementsprechend beendete Theo Gebre Selassie am Mittwochnachmittag aus Gründen der Belastungssteuerung frühzeitig den Trainingsplatz. Auch Johannes Eggestein musste kurz vor Ende der Einheit aussteigen, er bekam einen Schlag auf den linken Oberschenkel.