Das darf gerne noch andauern...

Florian Kainz legte in den letzten sechs Partien mit zwei Treffern und vier Assists eine Serie hin (Foto: Heidmann).
Profis
Freitag, 28.04.2017 // 17:04 Uhr

Aus Österreich an den Osterdeich - für Florian Kainz war dieser Wechsel in den hohen Norden weit mehr als eine kleine sprachliche Umgewöhnung. Doch seit Jahresbeginn ist der Flügelspieler endgültig fester Bestandteil des Werder-Kaders, zuletzt mit stark ansteigender Formkurve. Zwei Tore und drei Assists steuerte er in den letzten sechs Bundesligaspielen bei. Kainz ist angekommen - bei Werder und in der Hansestadt!

Seit dem 22. Spieltag kam der Österreich-Legionär durchgängig zum Einsatz, beinahe gleichlang dauert die Erfolgsserie der Mannschaft an. „Ob es da wirklich einen Zusammenhang gibt müssen andere beurteilen“, erklärt der 24-Jährige lachend, fügt aber hinzu: „Es stimmt schon, sowohl für den Verein als auch für mich persönlich läuft es aktuell sehr gut. Das darf gerne noch ein wenig andauern.“

In Ingolstadt steuerte Florian Kainz einen Assist bei, Max Kruse vollstreckte (Foto: nordphoto).

Kainz ist gut gelaunt dieser Tage. Kein Wunder, denn als Derbyheld hat er sich einen ersten kleinen Eintrag in den grün-weißen Geschichtsbüchern gesichert, „viel verändert hat sich seitdem nicht“, wie er betont. „In der Stadt werde ich etwas häufiger angesprochen, mehr aber auch nicht“. Sportlich dagegen folgte die Belohnung nur eine Woche später in Ingolstadt. Erstmals setzte Cheftrainer Alexander Nouri ihn in der Startelf ein. 89 Minuten lang stand Kainz auf dem Feld, ehe er - um Zeit von der Uhr zu nehmen - ausgewechselt wurde.

Zurückzublicken fällt dem dribbelstarken Außenspieler angesichts des positiven Trends spürbar leichter: „Ich habe ein wenig gebraucht, um mich an die Intensität der Bundesliga zu gewöhnen und mir war selbstverständlich klar, dass das Duell um einen Stammplatz bei Werder ohne Frage umkämpft sein wird. Aber ich bin geduldig geblieben, habe weiter hart an mir gearbeitet und eine vernünftige Wintervorbereitung gespielt.“ Jetzt wurde er dafür belohnt. „Ich schaue sehr optimistisch in die Zukunft“, sagt Kainz.