"Meine alleinige Entscheidung, herzukommen"

Serge Gnabry offiziell vorgestellt

Wird in Zukunft hoffentlich viele gute Aktionen im Weser-Stadion haben: Serge Gnabry (Foto: nordphoto).
Profis
Mittwoch, 31.08.2016 // 17:28 Uhr

Von Maximilian Prasuhn

Den Medizincheck bestanden, den Leistungstest absolviert, die Unterschrift unter den Vertrag gesetzt, die Pressekonferenz gemeistert - Serge Gnabry ist nach einem anstrengenden und intensiven Tag nun offiziell ein Werderaner. Am späten Dienstagabend machte sich Werders letzter Sommer-Neuzugang von Kassel, wo er sich mit der U 21-Nationalmannschaft auf die beiden anstehenden Länderspiele gegen die Slowakei sowie in Finnland vorbereitet, auf nach Bremen, um seinen Wechsel an die Weser perfekt zu machen. "Ich bin total froh hier zu sein. Es gab viele positive Gespräche, deswegen habe ich mich für Werder entschieden", verkündete Gnabry bei seiner offiziellen Vorstellung am Nachmittag.

Die Grün-Weißen können sich auf einen offensiv vielseitig einsetzbaren Spieler freuen, der sich mit seinem neuen Team schon sehr vertraut gemacht hat. "Ich habe die Mannschaft vor meinem Wechsel natürlich genauestens analysiert. Ich sehe eine Menge Potenzial, vor allem in der Offensive und bin zuversichtlich, dass wir viele Punkte sammeln werden", sagte Gnabry. Gute Worte über Werder fanden bei der Beratung auch zwei ehemalige Bremer. "Ich habe viel mit Mesut Özil und Per Mertesacker gesprochen. Sie haben nur Gutes über Werder gesagt. Trotzdem war es am Ende meine alleinige Entscheidung, herzukommen", so Gnabry.

Auch Werder-Geschäftsführer Frank Baumann zeigte sich über diesen, aber auch über die gesamten Transfers zufrieden: "Mit Robert Bauer und Serge Gnabry haben wir gute Talente verpflichtet. Die Mischung im Team stimmt, nun müssen wir auf dem Platz liefern", sagte Baumann und betonte nochmal, dass Werder Bremen und Arsenal London - entgegen der mehrheitlichen Berichterstattung - die einzigen Verhandlungspartner im Transferpoker waren. "Wir haben Serge gekauft. Es gibt keine Vereinbarungen mit anderen Klubs. Wir sind liquide genug, um so einen Transfer alleine zu stemmen."